13 Oktober

Wohltuend bei Magen- und Darmbeschwerden

Die krampflösenden und entzündungshemmenden Eigenschaften sind wegen des Inhaltsstoffs Chamazulens (derselbe Wirkstoff wie bei der echten Kamille) bei Magen- und Darmbeschwerden wohltuend und hilfreich. Sie kann auch bei Appetitmangel, Gallenproblemen sowie bei Menstruationsbeschwerden und Frauenleiden eine hilfreiche Heilpflanze sein.

Ein Leberwickel mit einem Sud aus Schafgarbe unterstützt die Leber in ihrer Entgiftungsfunktion. In der Volksmedizin findet sie bei Krampfadern, Durchblutungsstörungen, Wundbehandlung und Blutungsstillung sowie bei Migräne Anwendung. Die zarten Blatttriebe sind essbar und können in der Wildkräuterküche z. B. im Kräuterquark, einfach so auf`s Brot oder im Smoothie Verwendung finden.

Wirkung: blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, hormonausgleichend, krampflösend, gefäßtonisierend

Anwendung: Tee, Tinktur, Wildkräuterküche

29 September

Natürliches Asperin von der Wiese

Einen intensiven Geruch und Geschmack verspricht diese hübsche Pflanze, die zu den Rosengewächsen gehört. Beides erinnert an den Duft von Mandel, oder Amaretto. Früher wurde diese Pflanze von den Germanen als Gewürz für den Honigwein (Met) genutzt. Mädesüss enthält schmerzstillende Substanzen, die ähnlich wie Acetylsalicylsäure wirken, auch das wußten unsere Vorfahren bereits und nutzen vorallen die Blüten der Pflanze bei Schmerzen und Fieber. Mädesüss kann fiebersenkend, schmerzstillend und antientzündlich wirken. Allerdings kann die Wirkung schwächer ausfallen als bei einem herkömmlichen Schmerzmittel.

Mädesüss bereichert mit ihrem tollen Geschmack und Duft (z.B. als Hydrolat ) auch die Wildkräuterküche.

29 August

Guten Morgenbrot

Leicht und sehr bekömmlich für den Magen.

Das Brot mit den Kräutern ist lecker und sehr schmackhaft. Es liefert reichlich Vitamine, Balast- und Mineralstoffe.

Zutaten:

Haferflockenbrot mit Brennnesselsamen (s.Rezeptbuch)

Bio-Frischkäse oder Quark

Schnittlauch

Vogelmiere

Schafgarbe (die feinen Blätter + Blüten)

Wilde Rauke

Essbare Blüten von Duft-Pelargonie,  Gänseblümchen, oder Kapzinerkresse

Zum Würzen gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

Kräuter waschen und klein schneiden. Brot mit Bio-Frischkäse, Quark oder Hüttenkäse bestreichen und mit den geschnittenen Kräuter belegen. Nach Belieben Pfeffern und mit einer Blüte garnieren.

26 Juli

Kieselsäurelieferant

Ein Tee richtig zubereitet ist ein guter Kieselsäurelieferant.  Er wirkt entwässernd, entschlackend und harntreibend. Früher wurde die Pflanze zum Putzen von Zinngeschirr verwendet, daher auch der Name "Zinnkraut". Heute wird diese Pflanze gerne bei bakteriellen und entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und bei Nierengrieß verwendet.  Bei Ödemen, die nach Verletzungen aufgetreten sind, bei rheumatischen Beschwerden und zur Entwässerung wird Schachtelhalm gerne empfohlen. Auch werden die blutstillenden Eigenschaften z.B. bei Nasenbluten und zu starker Periodenblutung geschätzt. Acker-Schachtelhalm kann weiterhin die körpereigeenen Abwehrkräfte anregen und das Immunsystem stärken. Wegendes hohen Kieselsäuregehaltes gilt die Pflanze als Gewebestraffer für alle Stützgewebe und Bänder, außerdem hat Schachtelhalm einen positiven Effekt auf trockene Haut und brüchige Fingernägel.

29 Juni

Gesunde Power vom Wegesrand:

Mein Artikel für die Betriebskrankenkasse der R+ V.

Den gesamten Artikel gibt es bei der R+V BKK zu lesen unter:  Gesunde Power vom Wegesrand

oder unter: Neues aus der Welt der Gesundheit

 

17 Mai

Frühlingsglück

Zur Herstellung der Mai-Bowle, Waldmeister-Wackelpudding, Eis und vielem mehr. Der typische Geruch gibt den Gerichten sein Aroma und grüne Lebensmittelfarbe das leuchtende Grün, denn der der Waldmeister selbst ist nach der Anwendung "farblos". Für die Verwendung in der Küche ist es wichtig, den Waldmeister vor der Blüte zu sammeln und mehrere Stunden, oder über Nacht trocknen bzw. welken zu lassen, so dass sich das aromatische Cumarin, das typische Waldmeisteraroma, entwickeln kann. Man benötigt von dem Kraut nur ein kleines Sträusschen  (ca. 5 Stengel) um damit z..B eine Mai-Bowle herzustellen. Das Sträusschen sollte nicht länger als 1 Stunde ziehen, ein zu viel, oder eine Überdosis an Cumarin kann ansonsten Kopfschmerzen verursachen. In geringen Mengen dagegen bekämpft Cumarin vorhandenes Kopfweh, es wirkt gefäßerweiternd, entzündungshemmend und krampflösend.

Übrigens kann man getrockneten Waldmeister auch gut zusammen mit anderen Kräutern im Duftsäckchen verwenden.

 

13 April

Giersch, der Waldspinat. Ein tolles und vielseitige Wildkraut

Als nierenanregendes Mittel und bei Gicht und Rheuma  findet der entzündungshemmende Giersch als Heilpflanze Verwendung. 

Die jungen, frischen würzigen aromatischen Blätter, die etwas an Petersilie erinnern, sind als entwässerndes und blutreinigendes Kraut als Frühjahrskur zu empfehlen. Giersch enthält viel Eiweiß. Weiterhin Vitamin C, Kalium, Calcium, Eisen und Provitamin A. Viele schmackhafte Gerichte lassen sich mit dem Giersch zaubern. Zusammen mit Brennnesseln und anderen Kräutern erhält man mit Giersch gesunde Smoothies, Suppen, Spinat oder Pesto.

20 April

Wiesen-Schaumkraut enthält als Inhaltsstoffe Senfölglykoside*, Bitterstoffe und Vitamin C. Die jungen Blätter,  sowie die hübschen Blüten sind essbar.  Sie schmecken ähnlich wie Kresse und sind leicht scharf. Man kann sie in Salaten, in Kräutersuppen, als Gewürz für Quark, Smoothies, einfach so aufs Butterbrot sowie in Saucen verwenden.

*Senfölglykoside können laut Studien antibakteriell und krebshemmend wirken. 

s. Bericht http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=33795

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Phytomedizin-Traditionelles-Wissen-modern-genutzt.109013.0.html

 

 


14 April

Ein schmackhaftes Wildkraut

Die Brennnessel gehört zu den sogenannten Arzneipflanzen und sie ist gut erforscht. Sie zählt zu eine der ältesten Heil- und Küchenkräuter. In das deutsche Arzneibuch aufgenommen wurden die Brennnesselblätter (Urticae folium) und die Brennnesselwurzel (Urticae radix). Neben ihrem Wirkspektrum in der Medizin und als Heilpflanze ist sie ein schmackhaftes Wildkraut. Mit ihrem Gehalt an Provitamin A, Vitamin C, Vitamin E, D und K und der Gehalt an Eisen, Calzium, Kalium, Magnesium, Kieselsäure, Schwefel, Selen, Linolsäure, Eiweiß, Bitterstoffe und Flavonoiden, kann sie zudem ein wertvolles Vitamin- und Mineralienelexier sein.

Die jungen Blätter und Sprosse bereichern wie Spinat zubereitet Wildkräutergerichte. Sie schmecken im Frühlingsquark zusammen mit anderen Wildkräutern, in Smoothies, Pesto oder in Kräuterbutter. Die Samen lassen sich ähnlich wie Sesam in Brot, Müsli Suppe u.v.m. einsetzen. Sie wurden schon im Altertum als Stärkungsmittel gegessen. Haben Sie schon mal probiert, wie lecker es ist, die Samen, oder die ganzen Samenrispen in Butter mit Salz und Pfeffer anzubraten, oder einfach so auf ein Butterbrot gestreut?

Ob als Tee, Smoothie, Suppe, Gemüse, Pesto oder als Gewürz. Die Brennnessel, die Brennnesselsamen und auch das Pulver passen zu vielen Gerichten und geben neue Anregungen für ein natürliches und aromatisches Geschmackserlebnis.

In meinem Rezeptbuch finden Sie zahreiche Anleitungen, Rezepte und Anregungen was man mit dieser tollen und vielseitigen Pflanze schnell und einfach an schmackhaften Gerichten zaubern kann.

Wissenswertes über die Brennnessel

Was diese tolle Pflanze alles kann ! Ich liebe diese Pflanze :-) Zusammen mit dem Giersch ist die Brennnessel meine Lieblingspflanze. Eigentlich müßte man ihr ein ganzes Buch widmen, so vielseitig ist sie einsetzbar. Von der Wurzel angefangen, über Stengel, Blätter und Blüten ist sie heilkräftig und vielseitig zu verwenden. Die Brennnessel eignet sich wunderbar als Wildkraut zum Verzehr. Als Tee hat sie zahlreiche heilende Eigenschaften. In der Kosmetik hat sie schon lange  als Haarwasser und Gesichtswasser Einzug gehalten.  Die im Herbst getrockneten Samen der Brennnessel sind wahre Kraftpakete und Energielieferanten und eine aus den Blättern und Stengeln hergestellte Brennnesseljauche ergibt einen hochwertigen, guten Dünger für Pflanzen und hilft gegen Pflanzen-Schädlinge.

Die Brennnessel hat eine entschlackende, blutreinigende und blutbildende Wirkung. Sie kann dazu beitragen, zu hohen Blutdruck und den Blutzuckerspiegel zu senken, was besonders für Diabetiker interessant sein kann. Weiterhin wirkt sie entzündungshemmend und schmerzlindernd, wozu sie gerne bei Arthrose und Arthritis wirkungsvoll eingesetzt wird. Auch bei entzündlichen Darmerkrankungen, oder Leber und Galleproblemen kann sie gut eingesetzt werden.  Die Pflanze kann das  Immunsystem stimmulieren, hier soll sie sogar in der Wirkung besser sein als Echinacea. Sie wirkt harntreibend und wird daher gerne bei Harnwegsinfekten empfohlen. Bei Ekzemen und Akne kann sie das Hautbild verbessern und kann bei Allergien sehr hilfreich sein, die sich über die Haut zeigen. Sie enthält hohe Mengen an Vitamin C , E , A und Eisen, 30-mal mehr als Kopfsalat. Die Brennnesselsamen enthalten viel Linolsäure, Vitamin E und Kartionoide. Weiterhin hormonähnliche Substanzen, die Libido fördernd sein sollen.

Bei Hungersnöten wurde gerne auf sie zurückgegriffen, da sie viel Eiweiss enthält. Heutzutage nimmt sie Einzug in Gourmetküchen, findet aber auch großen Anklang bei Veganern, oder Sportlern wegen ihrem hohen Eiweissgehalt .

Nährwerte und Kalorien (kcal) Brennessel je 100 g

ZusammensetzungTagesbedarf
(nach DGE od. RDA)
Energie: 49 kcal  
  206 kJ  
Wasser: 82.85 g  
Eiweiß: 5.50 g 70 g
Fett: 0.70 g max. 60 g
Kohlenhydrate: 4.80 g  
Ballaststoffe: 4.25 g 30 g
Vitamine
Vitamin A: 400.00 µg 800 µg 50.00%
Retinol: 0.00 µg 800 µg 0.00%
Beta-Carotin: 2400.00 µg  
Vitamin B1: 200.00 µg 1400 µg 14.29%
Vitamin B2: 150.00 µg 1600 µg 9.38%
Vitamin B3: 800.00 µg 18000 µg 4.44%
Vitamin B5: 300.00 µg 6000 µg 5.00%
Vitamin B6: 160.00 µg 2000 µg 8.00%
Vitamin B7: 0.50 µg 100 µg 0.50%
Vitamin B9: 18.00 µg 400 µg 4.50%
gesamte Folsäure: 30.00 µg  
freie Folsäure: 15.00 µg  
Vitamin B12: 0.00 µg 3 µg 0.00%
Vitamin C: 175.00 mg 100 mg 175.00%
Vitamin D: 0.00 µg 5 bis 10 µg 0.00 bis 0.00%
Vitamin E: 800.00 µg 12000 µg 6.67%
Vitamin K: 600.00 µg 70 µg 857.14%
Mineralstoffe
Calcium: 200.00 mg 1000 mg
Chlor: 150.00 mg 830 mg
Kalium: 400.00 mg 2000 mg
Magnesium: 40.00 mg 300 mg
Natrium: 80.00 mg 550 mg
Phosphor: 120.00 mg 800 mg
Schwefel: 40.00 mg  
Aminosäuren
Isoleucin: 165.00 mg  
Leucin: 329.00 mg  
Lysin: 275.00 mg  
Methionin: 83.00 mg  
Cystein: 44.00 mg  
Phenylalanin: 193.00 mg  
Tyrosin: 160.00 mg  
Threonin: 165.00 mg  
Tryptophan: 83.00 mg  
Valin: 220.00 mg  
Arginin: 220.00 mg  
Histidin: 72.00 mg  
Essentielle Aminosäuren (Summe): 2009.00 mg  
Alanin: 193.00 mg  
Asparaginsäure: 352.00 mg  
Glutaminsäure: 418.00 mg  
Glycin: 165.00 mg  
Prolin: 165.00 mg  
Serin: 165.00 mg  
Nichtessentielle Aminosäuren (Summe): 1458.00 mg  
Anteil pflanzliches Eiweiß: 5503.00 mg  
Harnsäure: 60.00 mg  
Purin-N: 20.00 mg  

Quelle: Nährwertangaben: "www.naehrwertrechner.de"

21 Oktober

Viele Wildrosen wie Apfel-, Kartoffel- oder Hundsrose setzen nach der Blüte Hagebutten an, die im Spätsommer und Herbst reifen. Jetzt im Herbst,  sieht man die schönen, roten Hagebutten schon von Weitem leuchten. Die Rosenfrüchte verfügen über einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt und lassen sich frisch zu köstlicher Marmelade, Saft oder Mus sowie getrocknet zu Tee, oder Pulver verarbeiten. Die wohl bekannteste Wirkung ist ihre Anwendung bei Erkältung, Arthrose und Rheuma. Hagebuttenpulver wird nach gesagt, dass die Einnahme des Pulvers ein wirksamer Schutz vor Arteriosklerose und Schädigungen des Knorpelgewebes sei.

Ein selbst gemachter Hagebuttentee kann also gerade jetzt in der Erkältungszeit sehr hilfreich sein :-).  Die Früchte werden nach dem Sammeln  frisch verarbeitet, oder im Ofen oder einem Dörrgerät getrocknet. Die Zubereitung von frischen Hagebutten zu einem Tee ist ganz einfach. Einige Fruchthälften mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Danach den Tee durch ein Sieb mit einem Küchentuch abseien, damit  Rückstände und besonders die Härchen nicht mit in die Tasse geraten. Nach Wunsch z.B. mit Honig süßen und heiß oder kalt genießen. Der Tee erhält eine leicht orangene Farbe und ist mild im Geschmack. Bei den gekauften Hagebuttentee ist oft noch Hibiskustee mit enthalten, der dann für die typisch rote Farbe verantwortlich ist.

Einen interessanten Bericht über Hagebuttenpulver habe ich in der Pharmazeutischen Zeitung gefunden: Untersuchungen haben neuerdings gezeigt, dass das standardisierte Pulver aus Samen und Schale der Hagebuttenfrüchte bestimmte Funktionen der Leukozyten, die bei der Arthrose zu Entzündungen und Gewebeschädigungen führen können, normalisieren kann. Ferner weisen die Daten darauf hin, dass das Pulver antioxidativ und membranstabilisierend wirkt und dadurch den Aufbau und den Zerfall des Knorpelgewebes beeinflusst.

/Quelle: Hagebutte auf dem Prüfstand/ http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=2581)

Ein weiterer interessanter Artikel "Wildobst voller Vitamin C" https://www.biothemen.de/Qualitaet/beeren/beeren2.html

 

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