Natürlich gut (39)

Unterkategorien

Heilpflanzen (20)

Kräuter, Wildkräuter, Gemüse oder Gewürz

Eine Heilpflanze ist eine Pflanze, die wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken bzw. zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Heilpflanzen" ist hierbei ein Sammelbegriff. Sowohl Kräuter, als auch andere der Heilung dienende Pflanzen fallen hierunter. Heilpflanzen können neben dem Kauf in der Apotheke, Reformhaus auch im Hausgarten angepflanzt, um als Hausmittel vorbeugend oder bei leichten Beschwerden  zur Verfügung zu stehen. Heilpflanzen können vielseitig verwendet werden. So werden sie auch neben der medizinischen Verwendung in der Küche als Kräuter, Wildkräuter als Gemüse oder Gewürz eingesetzt. Ein Beispiel wäre hier der Lavendel....eine Heilpflanze, aber der Lavendel ist auch als Gewürz verwendbar. Die Brennnessel ist ein weiteres gutes Beispiel. Als Wildkraut z.B. als Spinat  zubereitet eine Delikatesse! Als Heilfplanze unverzichtbar bei Erkrankungen der ableitenden Harnwege.

Je nach Einsatzgebiet, Zubereitung und Verwendung haben so die meißten Pflanzen unterschiedliche Wirkweisen und Inhaltsstoffe.

**Heilpflanzen und Kräuter sammelt man nur mit Sachkenntnis und nur dort, wo eine hohe Nitratbelastung, Überdüngung, Straßenverkehr usw. ausgeschlossen werden kann. Man sammelt nur geringe Mengen für den Eigenbedarf. Ein Anbau von Wildpflanzen + Kräutern im eigenen Garten ist zu bevorzugen. Bei der Verwendung von Heilpflanzentee stehen Ihnen Apotheken und Reformhäuser gerne zur Seite.

Artikel anzeigen...
06 Mai

Thymian

geschrieben von
Schlagwörter

Thymian ein Heilkraut + Gewürz

Thymian ist als aromatisches, mediteranes Gewürz bekannt.

Als Gewürz angewendet, bereichert das kräftge, aromatische Kraut mediterane Gerichte. Bei leichten Magen-Darm-Beschwerden, Völlegefühl und Blähungen kann Thymian hilfreich sein. Als Tee zubereitet, entfaltet das Kraut seine Heilwirkung vor allem bei Entzündungen der Atemwege wie Erkältung und Husten.  Bei der Bekämpfung von Bakterien, Viren und Pilzen kann Thymian mit seinen wertvollen ätherischen Ölen eine hilfreiche Unterstützung sein.

20 April

Unverzichtbar

03 April

Kräuterduft liegt in der Nase

01 August

Kräuteressig

geschrieben von
Schlagwörter

Den Sommer einfangen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Kräuter und Blüten zu konservieren. Eine davon ist das Herstellen von Essig. Mit selbst hergestelltem Kräuteressig schmeckt der Salat gleich doppelt gut.

Nachtkerze

geschrieben von
Publiziert in Pflanzenportraits

Gemeine Nachtkerze

Am Abend öffnen sich die hübschen leuchtenden Blüten binnen weniger Minuten zur Freude von nachtaktiven Faltern. Sie blühen die ganze Nacht hindurch und erst bei Sonnenaufgang schließen sich die Blüten wieder. 

Das wertvolle Nachtkerzen-Öl wird aus den schwarzen Samen gewonnen und ist vor allem im Kosmetikbereich zur Hautpflege, bei Hauterkrankungen und zur Vorbeugung der Arteriosklerose sehr gefragt. Essbar sind die Wurzeln der Pflanze und die Blüten. Die enthaltene Gammalinolsäure, fettes Öl und Vitamin E machen die Nachtkerze zu einer wertvollen Pflanze.

14 März

Rosenwasser

geschrieben von
Publiziert in Naturkosmetik

Produktempfehlung

Dieser feine Duft nach Rose und diese angenehme Erfrischung ist nicht nur im Sommer toll.....

Als Gesichtswasser bzw. Spray, als Erfrischung, sanfte Pflege, Feuchtigkeit für die Haut, als Grundlage für eine selbstgemachte Creme (als Anti Aging Mittel längst bekannt), als Raumduft, zartes Parfum, für das Kopfkissen u.v.m. zu verwenden.

Bohnenkraut

geschrieben von
Publiziert in Pflanzenportraits
Schlagwörter

Bohnenkraut gehört zu den mediteranen Gewürzen, wie auch Salbei, Thymian, Rosmarin usw.. Bohnenkraut ähnelt im Geschmack und Geruch dem Thymian. Das Gewürz macht Speisen mit Hülsenfrüchten wie z.B. Bohnen, Linsen, Erbsen etc. bekömmlicher und kann so Magen- und Darmbeschwerden wie z.B. Blähungen vorbeugen. In Kräuterbutter und Quarkspeisen passt Bohnenkraut ebenso gut, wie in mediteranen Gerichten. 

 

02 März

Griechischer Bergtee

geschrieben von
Publiziert in Tee

Ein Duft und Geschmack für die Sinne

Ein leicht süßliches Aroma, das an unseren Salbei erinnert, entführt mit seinem Aroma und lieblichen Geschmack gedanklich in die wärmende Bergwelt Griechenlands. Dort ist der Tee für seine besonders wohltuende Wirkung bekannt und ist seit altersher ein Haus- und Heilmittel. So soll er einen gesunden Schlaf fördern und abends getrunken für Entspannung sorgen, so berichtet die Volksmedizin. 

Den Tee kann man sehr gut abends zum Entspannen genießen. Mit Zitrone und Honig verfeinert, ist dieser Tee etwas ganz besonderes. Kalt oder warm getrunken, ist er ein Genuss.

Schlüsselblume

geschrieben von
Publiziert in Pflanzenportraits
Schlagwörter

Schlüsselblume im Hustentee

In der Heilkunde werden die Wurzeln und der Blütenkelch der Pflanze verwendet. Sie sollen laut Volksmedizin schleimlösend bei Husten wirken.  Bei Mischungen von Hustentees ist die Schlüsselblume oft nthalten. Auch bei Gelenkbeschwerden, Nieren und Blasenleiden kann wird sie gerne empfohlen. Die Blüten riechen und schmecken süßlich. Sie sind zwar essbar und verzieren Salate, oder Kräuterbutter. Allergiker sollten aber lieber die Finger davon lassen und sich ausgiebig von Arzt oder Apotheker beraten lassen!. In der Natur dürfen Schlüsselblumen nicht gesammelt werden, da die Pflanze unter Naturschutz steht! Ich habe das Glück, dass sich diese hübsche Pflanze jedes Frühjahr in unserem Garten zeigt :-)

Ein zartes Pflänzchen

Lein wollte ich beim Wachsen und Blühen mal genauer betrachten und habe Leinsamen nach dem Frost in mehrere Pflanzkübel ausgesät. Völlig unproblematisch sind die zarten Pflänzchen gewachsen. Wasser und ab und an etwas verdünnte Brennnesseljauche als Dünger waren ausreichend. Im Sommer konnte ich mich an den feinen hübschen, blauen Blüten erfreuen und im Herbst konnte ich die kleinen Samen ernten. Den Großteil der Samenkapseln habe ich natürlich für die Vögel stehen lassen, ich denke, sie haben sich darüber gefreut.

Leinsamen und Leinöl:

Aufgrund des hohen Ölgehaltes in den Früchten zählt der Lein, wie auch der Raps, Hanf und Mohn zu den Ölpflanzen. Außer dem Öl wir die Pflanze auch als Faserlieferant genutzt, um daraus Kleidung herzustellen.  Leinöl wird durch Pressen oder Extraktion aus den Leinsamen gewonnen. Speiseöle werden schonend kaltgepresst.  Öle für technische Zwecke (Farben + Lacke/Pflege) werden heiß aus den Leinsamen gepresst.  Ein besonders hoher Anteil an Linolensäure in dem Öl (Essentielle, mehrfach ungesättigte Fettsäuren) wirkt stark entzündungshemmend und ist daher besonders gesund. Aufgrund der vielen ungesättigten Fettsäuren reagiert Leinöl besonders empfindlich auf Luft und Licht, kann schnell ranzig werden und muss daher entsprechend geschützt dunkel und kühl gelagert werden.

Eiweissreich und jede Menge Omega 3 Fettsäuren.

Der berühmte, griechische Arzt der Antike, Hippokrates (geb. 460 v. Chr.) empfahl damals bereits im Altertum die Einnahme von Leinöl bei Bauchweh und Durchfall. Auch Hildegard von Bingen und Paracelsus wußte um die Wirkung. Mittlerweile weiß man, warum Leinöl so gesund ist: Leinöl schützt das Herz, senkt den Cholesterinspiegel, lindert Entzündungen und wirkt sogar vorbeugend gegen Depression. Arzneilich werden vor allem die getrockneten Leinsamen bei Magen- und Darmproblemen genutzt. Die Leinsamen können vor der Nutzung geschrotet, oder gepresst werden. Leinsamen gilt mit seinen Quelleigenschaften als sanftes Abführmittel.  Die Schleimstoffe dienen als „Gleitmittel“ während der Darmpassage. Auch für eine gereizte Magen-Darm-Schleimhaut erfüllt der Schleim eine sanfte und natürliche Schutzfunktion. Mit Recht wurde 2005 Lein zur Heilpflanze des Jahres gekürt. Die Deutsche Herzstiftung, DGE, Dr. J. Budwig und zahlreiche andere Ernährungswissenschaftler weissen seit langem darauf hin, dass ein hoher Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Ernährung das Risiko für Herzkrankheiten senken kann. Eine Einnahme von Leinöl nach dem Essen kann "Blutzuckerspitzen" senken. Die wichtigsten gesunden Fette sind die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Diese wertvollen Fettsäuren sollten in einem ausgewogenem Verhältnis zueinander stehen. Der Körper benöitigt diese Fette für den Stoffwechsel und die Elastizität jeder einzelnen Zellmembran. Das Besondere am Leinöl ist, das es ein sehr günstiges Mischungsverhältnis dieser beiden Fettsäuren und außergewöhnlich viel von der Omega-3-Variante Alpha-Linolensäure enthält. Auch enthält Leinöl sogenannte Lignane (Phytohormone, die dem menschlichen Hormonhaushalt ähneln) und sanft, regulierend und ausgleichend in den Hormonhaushalt einwirken können.