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23 August

Wald im Interesse von Medizin + Wissenschaft

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Erster internationaler Kongress "Gesundheitspotential Wald"

Es ist nicht Neu, dass die Natur und der Wald ein großes Potential für die Gesundheit zu bieten hat. So kann ein Aufenhalt im Wald Stress lindern und beruhigend auf den gesamten Organismus wirken, um nur ein Beispiel zu nennen.

Das Thema Wald wird in letzter Zeit vielfach diskutiert und in verschiedensten Medien zum Thema gemacht. Nun rückt der Wald in das Interesse von Wissenschaft + Medizin.

Zum ersten Mal findet ein Internationaler Kongress zum Thema „Gesundheitspotenzial Wald“, am 12./13. September 2017, im Ostseebad Heringsdorf, auf der Insel Usedom statt.

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Laut Trendforschung wächst das Bedürfnis nach Urbanität und gleichzeitig die Sehnsucht nach Natur. Außerdem steigt die Erkenntnis sich gesund erhalten zu müssen und präventiv etwas für die Gesundheit zu tun.

Die gehetzte Gesellschaft sucht deshalb nach Möglichkeiten, dass Depot an Lebensenergie aufzutanken. Denn Digitalisierung sowie Schnelllebigkeit führt zu vermehrten Stress und ungesunden Leben. Es entstehen Zivilisationserkrankungen, wie psychosomatische-, Stoffwechsel-, Herz-Kreislauf-, orthopädische Erkrankungen und andere mehr.

Das Der Wald dem Wohlbefinden des Menschen zuträglich ist, ist allgemein bekannt, denn wer hat es nicht schon gespürt, wie wohl man sich nach einem ausgiebigen Spaziergang im Wald fühlt. Auch Therapeuten in Rehabilitationseinrichtungen Mecklenburg-Vorpommerns gehen bereits mit ihren Patienten in den Wald, um dort gelenkschonende Gehübungen durchzuführen.

So erarbeitete der Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. in einem Projekt mit Wissenschaftlern, Touristikern und Vertretern der Forstwirtschaft, auf wissenschaftlicher Basis, zur indikationsbezogenen Nutzung von Waldgebieten in Kur- und Erholungsorten, denn die Verknüpfung der vorhandenen gesundheitstouristischen Infrastruktur, mit dem gezielten indikationsgerechten Ausbau von Wäldern zu Kur- und Heilwäldern, ist sinnvoll. Erfolgreich und beispielgebend wird dieses in Asien und Australien praktiziert und von den dortigen Gesundheitsbehörden unterstützt. Um voneinander zu lernen organisiert der Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern e.V., den ersten Internationalen Kongress „Gesundheitspotenzial Wald“, am 12./13. September 2017, im Ostseebad Heringsdorf, auf der Insel Usedom. Vertreter aus Europa, Asien und Australien werden über ihre Erfahrungen berichten und die auf dem Kongress wissenschaftlich erarbeiteten Definitionen und Qualitätskriterien, auf internationaler Ebene, als Maßstab für Kur- und Heilwälder, diskutieren und verabschieden. Außerdem wird der erste Kur- und Heilwald, per Verordnung Mecklenburg-Vorpommerns, auf diesem Kongress ausgewiesen. Damit setzt Mecklenburg-Vorpommern den ersten Meilenstein zur indikationsbezogenen Nutzung des Waldes.

Das dieses Thema von nationalem und internationalem Interesse ist, beweist die große Resonanz der Teilnehmer aus Medizin, Tourismus und Forstwirtschaft, an diesem ersten Internationalen Kongress.

Quelle: Pressebericht mv-baederverband

Programm + Webseite unter: mv-baederverband

 

Gelesen 3404 mal Letzte Änderung am Dienstag, 21 April 2020 10:44
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