Ein Quantum Glueck - Artikel nach Datum gefiltert: Januar 2018
Montag, 29 Januar 2018 13:24

Lein

Ein zartes Pflänzchen

Lein wollte ich beim Wachsen und Blühen mal genauer betrachten und habe Leinsamen nach dem Frost in mehrere Pflanzkübel ausgesät. Völlig unproblematisch sind die zarten Pflänzchen gewachsen. Wasser und ab und an etwas verdünnte Brennnesseljauche als Dünger waren ausreichend. Im Sommer konnte ich mich an den feinen hübschen, blauen Blüten erfreuen und im Herbst konnte ich die kleinen Samen ernten. Den Großteil der Samenkapseln habe ich natürlich für die Vögel stehen lassen, ich denke, sie haben sich darüber gefreut.

Leinsamen und Leinöl:

Aufgrund des hohen Ölgehaltes in den Früchten zählt der Lein, wie auch der Raps, Hanf und Mohn zu den Ölpflanzen. Außer dem Öl wir die Pflanze auch als Faserlieferant genutzt, um daraus Kleidung herzustellen.  Leinöl wird durch Pressen oder Extraktion aus den Leinsamen gewonnen. Speiseöle werden schonend kaltgepresst.  Öle für technische Zwecke (Farben + Lacke/Pflege) werden heiß aus den Leinsamen gepresst.  Ein besonders hoher Anteil an Linolensäure in dem Öl (Essentielle, mehrfach ungesättigte Fettsäuren) wirkt stark entzündungshemmend und ist daher besonders gesund. Aufgrund der vielen ungesättigten Fettsäuren reagiert Leinöl besonders empfindlich auf Luft und Licht, kann schnell ranzig werden und muss daher entsprechend geschützt dunkel und kühl gelagert werden.

Eiweissreich und jede Menge Omega 3 Fettsäuren.

Der berühmte, griechische Arzt der Antike, Hippokrates (geb. 460 v. Chr.) empfahl damals bereits im Altertum die Einnahme von Leinöl bei Bauchweh und Durchfall. Auch Hildegard von Bingen und Paracelsus wußte um die Wirkung. Mittlerweile weiß man, warum Leinöl so gesund ist: Leinöl schützt das Herz, senkt den Cholesterinspiegel, lindert Entzündungen und wirkt sogar vorbeugend gegen Depression. Arzneilich werden vor allem die getrockneten Leinsamen bei Magen- und Darmproblemen genutzt. Die Leinsamen können vor der Nutzung geschrotet, oder gepresst werden. Leinsamen gilt mit seinen Quelleigenschaften als sanftes Abführmittel.  Die Schleimstoffe dienen als „Gleitmittel“ während der Darmpassage. Auch für eine gereizte Magen-Darm-Schleimhaut erfüllt der Schleim eine sanfte und natürliche Schutzfunktion. Mit Recht wurde 2005 Lein zur Heilpflanze des Jahres gekürt. Die Deutsche Herzstiftung, DGE, Dr. J. Budwig und zahlreiche andere Ernährungswissenschaftler weissen seit langem darauf hin, dass ein hoher Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Ernährung das Risiko für Herzkrankheiten senken kann. Eine Einnahme von Leinöl nach dem Essen kann "Blutzuckerspitzen" senken. Die wichtigsten gesunden Fette sind die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Diese wertvollen Fettsäuren sollten in einem ausgewogenem Verhältnis zueinander stehen. Der Körper benöitigt diese Fette für den Stoffwechsel und die Elastizität jeder einzelnen Zellmembran. Das Besondere am Leinöl ist, das es ein sehr günstiges Mischungsverhältnis dieser beiden Fettsäuren und außergewöhnlich viel von der Omega-3-Variante Alpha-Linolensäure enthält. Auch enthält Leinöl sogenannte Lignane (Phytohormone, die dem menschlichen Hormonhaushalt ähneln) und sanft, regulierend und ausgleichend in den Hormonhaushalt einwirken können.

 

Donnerstag, 25 Januar 2018 08:49

Hagebutten-Curcuma-Paste

Vorsicht Orange ;-)....das bringt Laune bei grauem Regenwetter

meine fruchtig-würzige © Hagebutten-Curcuma-Paste   :-) Mit weiteren Zutaten gespickt, kann man die Paste  vielseitig in Speisen und Getränken einsetzen.

Zum Beispiel in Quark, oder Joghurt,  dazu noch etwas Obst

 

 

 ...oder in Tee und andere Getränke

 

 

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In Hülsenfrüchten wie z.B. Kichererbsen, Bohnen, Linsen, Lupinen und in einigen Wildkräutern wie z.B. Brennnessel * und Giersch  findet man neben den zahlreichen Mineralien und Vitaminen auch große Mengen an "pflanzlichem" Eiweiss.

Als Rezept für ein pflanzlich und eiweissreich basiertes Essen habe ich Kichererbsenstampf mit einem Grünkohl-Brennnessel-Gemüse und geriebenen Parmesan zusammen gestellt. Anstatt Brennnessel passt auch gut Giersch zu dem Grünkohl, oder einfach beides.

 * "Erstaunlich, gesunde" Nährwertangaben der Brennnessel weiterlesen

Freitag, 19 Januar 2018 17:33

Leinöl mit Quark + Brennnesselsamen

Auch die ErnährungsDocs  empfehlen Brennnesselsamen:

Neuerdings sind die gesunden Brennnesselsamen auch eine Empfehlung bei den ErnährungsDocs  :-)  So empfehlen Sie in ihrer gestrigen Fernsehsendung vom 22. Januar 2018 "Brennnesselsamen sowie Brennnessel- und Schachtelhalmtee bei Arthrose + Rheuma"  .....

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 Leinöl, Quark und Brennnesselsamen... eine gute Verbindung

 Eiweissreich und jede Menge Omega 3 Fettsäuren.

Der berühmte, griechische Arzt der Antike, Hippokrates (geb. 460 v. Chr.) empfahl damals bereits im Altertum die Einnahme von Leinöl bei Bauchweh und Durchfall. Auch Hildegard von Bingen und Paracelsus wußte um die Wirkung. Mittlerweile weiß man, warum Leinöl so gesund ist: Leinöl schützt das Herz, senkt den Cholesterinspiegel, lindert Entzündungen und wirkt sogar vorbeugend gegen Depression.  

Lein eine alte Heilpflanze

Mit Recht wurde 2005 Lein zur Heilpflanze des Jahres gekürt. Die Deutsche Herzstiftung, DGE, Dr. J. Budwig und zahlreiche andere Ernährungswissenschaftler weissen seit langem darauf hin, dass ein hoher Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Ernährung das Risiko für Herzkrankheiten senken kann. Eine Einnahme von Leinöl nach dem Essen kann "Blutzuckerspitzen" senken. Die wichtigsten gesunden Fette sind die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Diese wertvollen Fettsäuren sollten in einem ausgewogenem Verhältnis zueinander stehen. Der Körper benöitigt diese Fette für den Stoffwechsel und die Elastizität jeder einzelnen Zellmembran. Das Besondere am Leinöl ist, das es ein sehr günstiges Mischungsverhältnis dieser beiden Fettsäuren und außergewöhnlich viel von der Omega-3-Variante Alpha-Linolensäure enthält. Auch enthält Leinöl sogenannte Lignane (Phytohormone, die dem menschlichen Hormonhaushalt ähneln) und sanft, regulierend und ausgleichend in den Hormonhaushalt einwirken können.

Leinöl mit Quark und dazu die gesunden Inhaltsstoffen der Brennnesselsamen, weiterhin noch Obst und Haferflocken. Das ist eine schmackhafte und gesunde  Kombination und ein tolles, langanhaltendes und sättigendes Frühstück.

Mein Lieblingsrezept:

Zutaten:

2 EL Bio Leinöl

1/2 Becher Magerquark

2 EL Haferflocken

1 bis 2 EL Brennnesselsamen

4- 5 EL Milch (Soja, Hafer, oder Mandelmilch )

Obst z.B. Banane

Nüse/Mandeln (wer mag)

 Zubereitung:

Den Magerquark, das Leinöl, die Milch und die  Brennnesselsamen mit einer Gabel verquirlen. Das Obst klein schneiden und zusammen mit den Haferflocken und (wer mag Nüsse, Mandeln, Rosinen) oben drauf geben.

Das Rezept lässt sich immer wieder variantenreich abwandeln. Man kann verschiedene Obstsorten, Nüsse und Getreideflocken verwenden und noch weitere antientzündliche, natürliche Lebensmittel und Gewürze wie z.B. Kurkuma (+ einer Prise schw. Pfeffer), oder Hagebuttenpulver mit untermengen, oder geschrotete Leinsamen u.v.m. als Topic oben drauf geben.

Das obige Rezept und weitere Rezepte mit Brennnessel und Brennnesselsamen finden Sie auch in meinem kleinen Rezeptbüchlein

Weitere Frühstücks-Ideen finden Sie in meiner Wildkräuterküche unter der Rubrik --> Frühstück


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Sonntag, 07 Januar 2018 12:42

Apfelessig-Ingwer-Shot

Stoffwechsel anregen mit Apfelessig und Ingwer
Als Konservierungsmittel, Heilmittel, Stärkungsmittel, zur Haut- und Haarpflege u.v.m. ist Apfelessig als ein gesundes Naturprodukt gut bekannt. Auch Hildegard von Bingen schrieb dem Apfelessig gute und heilende Eigenschaften zu. Innerlich eingenommen punktet er mit seinen vitamin- und mineralreichen Inhaltsstoffen, der Förderung von gesunden Darmbakterien und dem langsamen Blutzuckeranstieg nach kohlehydratreichem Essen. Zusammen mit Ingwer ist ein Mix aus Apfelessig, Kräutertee und Ingwer ein gesundes immunstärkendes, stoffwechselanregendes Getränk.

Um nach den Weihnachtsfeiertagen einige Pfunde zum Purzeln zu bringen, kann der Apfelessig-Ingwer-Trunk zusammen mit Sport beim Abnehmen hilfreich sein. Als Turbo-Booster für den Stoffwechsel habe ich Bio-Apfelessig, Ingwer, Zitrone, Zimt und einen  Kräuter-Tee zusammen gemischt. Auch eine Prise Kurkuma und schwarzer Pfeffer passt gut in das Getränk, um Fettpölsterchen zum Schmelzen zu bringen.

In diesem Sinne wünsche ich ein glückliches und gesundes neues Jahr !