11 Juli

Mädesüss die Königing der Wiese

Im Sommer überragt sie mit ihren duftenden, weißen Blütenrispen all die anderen Pflanzen. Sie mag Wiesen mit feuchten bis nassen Böden, ist an Bach- und Flussufern, in Sümpfen und feuchten Auen anzutreffen. Die Blüten ziehen zahlreiche Insekten an. Sehr beliebt sind die Pollen für die Schwebefliegen.

Die Blüten enthalten einen natürlichen Wirkstoff, Salicylaldehyd Dieser Wirkstoff ist der synthetisch gewonnenen Acetylsalicilsäure (ASS Asperin) sehr ähnlich. In den Blüten steckt mehr von dem Wirkstoff , als in den Blättern.  Die sogenannte Acetylsalicylsäure zählt zu den schmerzstillenden, entzündungshemmenden und fiebersenkenden Wirkstoffen.

Aus den Blüten, die ein bisschen nach Mandeln, Amaretto, oder Marzipan riechen kann man allerlei leckere Gerichte und heilwirksame Arznei herstellen. Alle Pflanzenteile eignen sich zum Aromatisieren von Speisen + Getränken. 

Ein Mädesüss-Blütenhonig ist schnell hergestellt und man kann ihn so gut für seinen Erkältungstee nutzen, oder einfach  auf dem Butterbrot verwenden.

Auch sehr lecker: "Kräuterwasser mit Pfirsich, Mädesüss, Rosmarin und Zitrone

                                       -Kräuterwasser ohne Zuckerzugabe-

 Weitere Info: Natürliches Schmerzmittel

06 Juni

Selbstgemachte Hafermilch...richtig lecker und dazu gesund

Schnell zubereitet und eine leckere Alternative zu Kuhmilch :-)

So "einfach" gehts:

Ca. 80 g Haferkörner in 1 Liter Waser 12 Stunden einweichen. Nach dem Einweichen das Ganze abseien und die weichen Körner mit

1 Liter frischem Wasser im Mixer pürieren. Durch ein feines Sieb in eine saubere Flasche gießen. Fertig.

Die Hafermilch hält sich im Kühlschrank bis zu 1 Woche.

Man kann die Milch pur genießen, nach Geschmack süßen, oder in einem Hafer-Milch-Shake oder Smoothie verwenden.

Mit Dinkel oder mit Mandeln schmeckt die Milch aus sehr lecker :-)

 

22 November

Schokolade macht glücklich

Dunkle Schokolade, Bitterschokolade, Heiße Schokolade, Weiße Schokolade, Pralinen, Schokoladen-Topic, Schokobohnen, Schokoriegel..... lauter Köstlichkeiten und noch viel mehr entsteht aus der Kakaobohne........

Die Kakobohne ist der Rohstoff für die Schokoladenproduktion.Einen gesundheitlichen Aspekt erhält man, wenn man auf das unbehandelte Ursprungsprodukt zurückgreift, oder auf dunkle Schokolade. Hier ist die Empfehlung nicht mehr als 1 Riegel einer dunklen Tafel Schokolade zu essen, da hierin Fett und Zucker enthalten ist

Die Kakaobohne an sich enthält neben Mineralien wie z.B. Eisen, Calcium auch reichlich Magnesium. Gerade der rohe Kakao und die dunkle Schokolade  enthält antioxidative Flavonoide (Polyphenole) und soll somit auch gut für die Gefäße, Blutdrucksenkend und entzündungshemmend sein. In Kakaobohnen ist viel von der Aminosäure Tryptophan enthalten, eine Vorstufe von Serotonin. Serotonin gilt als Stimmungsaufheller. Ein Mangel an L-Tryptophan kann zu Müdigkeit und Schlafstörungen, Depressionen und Stimmungsschwankungen führen. So ist es auch ideal, eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen eine heiße Schokolade  zu trinken, um besser zu schlafen.  So erhält man ein ganz natürliches Schlafmittel.

Die ganze Kakaobohne kann verwertet werden! So kann man die Schale z.B. als Tee  (Kakaoschalente) aufbrühen, oder die zerkleinerten Bohnen (Bruch) als Topic zum Müsli geben und das gemahlene Pulver für eine heiße, leckere Schokolade verwenden. Auch zum Backen lassen sie die zermahlenen Bohnen wie herkömmlicher Kakao verwenden.

Um die Schale von den Bohnen zu entfernen, kann man die Bohne zwischen Zeigefinger und Daumen hin und her switchen, oder wie eine Erdnuss leicht aufbrechen,  oder aber man nimmt einen Mörser.

Tipp: Falls man mal Heißhunger auf Süßes hat, kann man die kleinen Bohnen schälen und einfach so wegnaschen, durch die enthaltenen Bitterstoffe verfliegt die Naschlust relativ schnell.

Für die kalte Jahreszeit:

Heiße Schokolade:

Für die heiße Schokolade habe ich die geschälten und gemahlenen Kakaobohnen mit Carobpulver gemischt und mit heißem Wasser aufgebrüht. Eine Zuckerzugabe ist nicht nötig ! Wer mag kann etwas Sahne, oder weitere Gewürze wie Ingwer, Kardamom, Chili, Zimt u.v.m. hinzufügen.

Kakaoschalentee:

Kakaoschalen (Inhaltsstoff Theobromin)** findet man als Bestandteil bereits fertiger Teemischungen z.B. im Rotbusch- oder Yogi-Tee.  Verfeinert mit Zimt, Kardamom, Vanille, oder wer mag mit Honig oder Sahne, kann man so sich ein leckeres Getränk zaubern.

So geht`s: Halben Liter kaltes Wasser in einem Topf geben und ca. zwei Esslöffel Kakaoschalen hinzugeben kurz aufkochen lassen und ca. 15 Minuten köcheln lassen.  Wenn die Schalen geköchelt haben, gibt man eine Zimtstange, oder einen 1/2 TL Zylon-Zimt, etwas Karadamom und Vanille hinzu. Den Tee lässt man zehn Minuten lang ziehen. Durch ein Sieb kann der Tee nun abgeseit werden. Anschließend kann er mit Honig gesüßt  und nach Bedarf mit Sahne oder Milch verfeinert werden, oder man trinkt ihn einfach pur ohne alles.

** Theobromin wirkt ähnlich wie Coffein ist aber nur leicht anregend. Theobromin kann weiterhin diuretisch (zur Harnsteigerung) eingesetzt werden.

15 April
Ein gesunder Kaltansatz von Kräutern
Kräuterwasser, oder wie man neuerdings auch sagt infused water...Schnell hergestellt und ohne Zucker.
Der gesunde Kaltansatz von Wasser (alternativ Bio-Apfelsaft mit Wasser gemischt) und Kräutern wie Giersch, Löwenzahn, Gundermann, Minze und Wiesenschaumkraut bekommt durch die Zugabe von Limetten, Zitronen und Gurken einen fruchtigen Geschmack.
25 Januar

Vorsicht Orange ;-)....das bringt Laune bei grauem Regenwetter

meine fruchtig-würzige © Hagebutten-Curcuma-Paste   :-) Mit weiteren Zutaten gespickt, kann man die Paste  vielseitig in Speisen und Getränken einsetzen.

Zum Beispiel in Quark, oder Joghurt,  dazu noch etwas Obst

 

 

 ...oder in Tee und andere Getränke

 

 

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13 Juni

„Goldene Milch“

Die goldene Milch ist ein vielseitiges Heilmittel aus der ayurvedischen Lehre. Dieses wohltuende, leckere Getränk soll antioxidativ und entzündungshemmend wirken, die Entgiftung ankurbeln und den Appetit zügeln. Zudem schmeckt es einfach sehr lecker. Die schöne goldene Farbe erhält das Getränk durch Curcuma.

Das Rezept lässt sich vielseitig abändern. So können weitere Gewürze nach Belieben hinzugefügt werden, wie z.B.. Ingwer, Nelke, Kardamom, Brennnesselsamen u.v.m.

Rezept für (ca. 3 bis 4 große Tassen)
Zutaten:

600 ml Hafer-, Dinkel-, Mandel-,  Reis- oder Kokosmilch (ohne Zuckerzusatz / Bio-Qualität) oder gemischt
1 - 2 TL Bio-Curcuma

2 TL natives Kokosöl (benötigt man bei Verwendung von Kokosmilch nicht)
2 Prisen frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
2 Messerspitzen  Ceylon-Zimt / 5 cm Ingwer / Prise gemahlener Koriander
1 EL Öl (z.B. Kokosöl, Mandelöl, Walnussöl / Bio-Qualität)
1 TL Honig od. Agavendicksaft

Zubereitung:

Hafer-, Dinkel-, Mandel-,  Reis- oder Kokosmilch in einen Topf geben und gemahlenen Kurkuma, Pfeffer und Zimt hinzufügen und  leicht erwärmen.  Topf vom Herd nehmen und das Öl unterrühren. Die Milch durch ein Sieb abseien und den Honig der warmen, aber nicht zu heißen Milch hinzufügen und nochmals gut verrühren.

Am Abend tut eine Tasse Goldene Milch besonders gut.

Info zu Curcuma
20 Oktober

Ayuvedische Heißwasserkur

Heißes Wasser hilft dem Körper dabei, zu entgifen und zu reinigen und Schlackenstoffe auszuschwemmen. Es heißt in der Ayurvedalehre, dass das Wasser nach dem Abkochen mit Energie angereichert ist und so den körperlichen Reinigungsprozess beschleunigt. Das regelmäßige Trinken soll zum einen bei Verdauungsproblemen helfen und ihnen vorbeugen können. Als Energiespender soll die warme Flüssigkeit zum anderen dabei helfen, fitter durch den Tag zu kommen. Es soll gleichzeitig erfrischend sein und Müdigkeitsattacken abwehren. Darüber hinaus bringt das regelmäßige Trinken von heißem Wasser natürlich dieselbe Wirkung wie kaltes Wasser mit sich: Es verleiht der Haut ein frisches und strahlendes Aussehen. Kleine Fältchen können also durch viel Trinken gemildert werden, oder verschwinden ganz.

Abgekochtes Wasser:

Durch das Kochen werden die Wassermoleküle voneinander getrennt. Chlor, Nitrate, Schwermetalle, Kalk und die meisten Gifte, die sich in winzigsten Spuren im Trinkwasser befinden können, werden durch das Verdampfen zu 99 % ausgeschaltet. Durch längeres Kochen erhält man gereinigtes, sehr dünnflüssiges Wasser, das leichter in sehr dünne Zwischenräume im Körper eindringen und somit Stoffwechselschlacken besser abtransportieren kann. In diesem Wasser sind auch Vitalstoffe leichter löslich und werden so besser an ihren Wirkort in den Zellen transportiert. Abgekochtes Wasser schmeckt sehr weich und leicht süßlich.

Durch Hinzufügen von Ingwer kann man die die entgiftende Funktion unterstützen und dem Wasser einen anderen Geschmack geben. Ingwer ist weiterhin gesund, hat eine antieentzündliche Wirkung und kann bei Übelkeit und Magen- Darmbeschwerden u.v.m. hilfreich sein. Weiterhin sollen die Inhaltsstoffe aus Ingwer das gleiche Enzym im Körper hemmen wie Acetylsalicylsäure. Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure lindert darüber Schmerzen, dämmt Entzündungen ein und hemmt die Blutgerinnung. Experten sprechen dem Ingwer ähnliche Wirkungen zu, wobei der schmerzstillende Effekt am besten durch Studien untersucht wurde. (Quelle: Apotheken-Umschau).

Zubereitung:

Das Wasser fünf bis zehn Minuten sprudelnd im Topf oder im Wasserkocher kochen.  Am besten füllt man dafür morgens gleich eine ganze Thermoskanne und trinkt dann schlückchenweise das warme Wasser über den Tag verteilt. Durch Hinzufügen von Ingwer verstärkt man die entgiftende Funktion noch zusätzlich und erhält so noch einen anderen Geschmack. Hierzu den Ingwer ca. 15 Minuten im Topf sprudeln lassen und dann in die Thermoskanne umfüllen.

Das Trinken von heißem Wasser beruhigt Körper und Geist und erfrischt die Haut:

  • Hungergefühle werden im Vorfeld gestillt
  • Kopfschmerzen, Übelkeit, Gereiztheit oder Mattigkeit entfallen
  • Angespanntheit und Nervosität werden durch das langsame Trinken beruhigt und können so die die Psyche stabilisieren
  • Chronische Darmbefindlichkeiten wie Aufstoßen, Blähungen, Völlegefühl oder Verstopfung werden verbessert
  • Positiver Nebeneffekt: Die Haut wird praller und kleine Flältchen können verschwinden

 

30 Mai

So schmeckt der Sommer / Holunderlimonade ganz einfach und schnell hergestellt

Die Holunder-Limo geht immer und das ganz ohne Zucker, aber mit gesunden Zutaten.

Zutaten:
3 - 5 Dolden Holunderblüten, 1 Bio-Zitrone, 1 Knospe Bio-Rosenblätter (ungespritzt), 5 Gierschblätter, 5 Blätter Zitronenmelisse, Stilles Wasser oder Leitungswasser (evtl. gefiltert).1 große Karaffe zum Befüllen

Alle Zutaten im Kühlschrank ziehen lassen. Gekühlt schmeckt und erfrischt die Limo am besten

25 Mai

Schlankwasser mit ganz natürlichen Zutaten - ohne chemische Substanzen

Für das Schlank-Wasser benötigt man nur Wasser, frischen in Schreiben geschnittenen Ingwer, eine mittelgroße Gurke, eine mittelgroße Zitrone und 12 Blätter Minze. Schmeckt gekühlt, erfrischend lecker. Jeden Tag 1 Liter Schlankwasser frisch zubereitet getrunken, soll man mit dieser Methode in 3 Tagen einen flachen Bauch bekommen. ;-)

09 April

Wildkräuter Smoothies

So schnell und einfach herzustellen und mit Wildkräutern so richtig lecker und gesund  !

Obst-Smoothies

Obst-Smoothies sind durch den fruchteigenen Zuckergehalt relativ süß.  Viele Obstsorten lassen sich prima im Mixer verarbeiten und liefern wichtige Nährstoffe, Mineralien + Vitamine. Eine Kombination von Obst mit Gemüse, oder mit Wildkräutern ist ideal! Das Obst dient zur natürlichen Süße der Smoothies und liefert zusätzliche Vitamine.

Grüne Smoothies

Viele Vitamine + Mineralien und viel Chlorophyll sind in grünen Smoothies enthalten. Der grüne Farbstoff "Chlorophyll" wird auch  „Blut der Pflanzen“ genannt. Das Blattgrün Chlorophyll ist dem dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin in seiner Struktur sehr ähnlich. Die Nährstoffe in grünen Blättern sind häufig in viel höherer Konzentration enthalten als im eigentlichen Gemüse. Zum Beispiel ist der Calciumgehalt im Möhrengrün viel höher als in der Möhre selbst. Auch der Chlorophyllgehalt ist in dunkelgrünen Blättern besonders hoch. Chlorophyll ist blutbildend wie Eisen und wirkt stark basisch und entzündungshemmend, kann somit die Entgiftung des Körpers unterstützen. Wildkräuter sind für grüne Smoothies einfach genial. Viele Kräuter wie Giersch, Löwenzahn, Brennnessel, Petersilie, Basilikum, Gänseblümchen oder Sauerampfer u.v.m kann man richtig gut verwenden. Der Experimentierfreude sind also keine Grenzen gesetzt. Die Blätter der Wildkräuter können diese zwar manchmal etwas bitter schmecken, aber der bittere Geschmack lässt sich durch die Zugabe von Obst, Trockenfrüchten, Honig, Agavendicksaft, Hafermilch, Sojamilch, Kefir, Cocosmilch, Tee oder Joghurt gut mildern. Weitere Zusätze von Leinoel und Hagebuttenkernpulver als Vitamin C Zusatz machen Smoothies zu richtigen Vitaminboostern.

   
   
   
      
   

 

 

 
   

 Giersch-Löwenzahn-Smoothie

Giersch-Löwenzahn-SmoothieFür diejenigen, die sich schon an den herben Geschmack von Wildkräutern gewöhnt haben ;-). Viele Vitamine + Mineralien und viel Chlorophyll sind in diesem Smoothie enthalten.

Giersch enthält viel Eiweiß, Vitamin A und C, Kalium, Magnesium, Kalzium :-)

Zutaten:

1 Handvoll Löwenzahn
3 Handvoll Giersch
Saft einer 1/2 Zitrone
Wasser nach Bedarf

 

Zubereitung:

Alles zusammen in einen Mixer und nach Bedarf mit Wasser, oder Grünem Tee auffüllen.

 

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