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Wege zum Entschleunigen / Körper, Seele und Sinne in Einklang bringen

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Heilpflanzen (23)

Kräuter, Wildkräuter, Gemüse oder Gewürz

Eine Heilpflanze ist eine Pflanze, die wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken bzw. zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Heilpflanzen" ist hierbei ein Sammelbegriff. Sowohl Kräuter, als auch andere der Heilung dienende Pflanzen fallen hierunter. Heilpflanzen können neben dem Kauf in der Apotheke, Reformhaus oder Kräuterladen "wild wachsend"** gesammelt" werden, oder im Hausgarten angepflanzt, um als Hausmittel vorbeugend oder bei Krankheiten zur Verfügung zu stehen. Heilpflanzen können vielseitig verwendet werden. So werden sie auch neben der medizinischen Verwendung in der Küche als Kräuter, Wildkräuter als Gemüse oder Gewürz eingesetzt. Ein Beispiel wäre hier der Lavendel....eine Heilpflanze, aber der Lavendel ist auch als Gewürz verwendbar. Die Brennnessel ist ein weiteres gutes Beispiel. Als Wildkraut z.B. als Spinat  zubereitet eine Delikatesse! Als Heilfplanze unverzichtbar bei Erkrankungen der ableitenden Harnwege und als Unterstützung bei der Behandlung von Nierengrieß.

Je nach Einsatzgebiet, Zubereitung und Verwendung haben so die meißten Pflanzen unterschiedliche Wirkweisen und Inhaltsstoffe.

**Heilpflanzen und Kräuter sammelt man nur mit Sachkenntnis und nur dort, wo eine hohe Nitratbelastung, Überdüngung, Straßenverkehr usw. ausgeschlossen werden kann. Man sammelt nur geringe Mengen für den Eigenbedarf. Ein Anbau von Wildpflanzen + Kräutern im eigenen Garten ist zu bevorzugen.

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Bitterer Fenchel bei einfacher Erkältung und Husten

Als Beimischung von Hustentee, als Gewürz und schmackhafte Knolle ist Fenchel bekannt. Auch bei leichten krampfartigen Magen-Darmbeschwerden und Blähungen kann Fenchel hilfreich sein. Das ätherische Öl des Bitteren Fenchel kann man sich bei zähem Husten zu Nutze machen. Als Tee zusammen mit anderen Kräutern wie z.B. Mädesüss und Thymian bekommt man einen schmackhaften kleinen Hustenhelfer zur Hand.

Halsschmerzen

Bei Halsschmerzen kann ein Bio-Salbei-Tee zum Gurgeln hilfreich sein. Hierzu wird einfach mit frischen, oder getrockneten Blättern von Salbei ein Tee zubereitet Nach dem Abkühlen kann dieser Tee zum Gurgeln + Spülen von Mund und Rachen verwendet werden. Salbei hat eine desinfizierende, antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung af die Schleimhäute. Heiserkeit, Husten, Fieber und Halsschmerzen können somit gelindert werden. 

Tee zum Gurgeln:

Ca. 2 TL getrockneten Salbei, oder 8 - 10 frische Blätter mit kochendem Wasser (200 ml) übergießen und 10 Minuten "abgedeckt" ziehen lassen. Danach abseien und lauwarm oder kalt zum Gurgeln verwenden.

Sport und essbare Wildkräuter, wie passt das zusammen ?

Die Naturheilkunde hat das größte Potential an aktiver Prävention und Gesundheitsförderung. Mit natürlichen, oft einfachen Mitteln kann man seine Selbstheilungskräfte aktivieren, stärken und aufbauen und dazu gehört auch Sport.

Ausreichende Bewegung, Sport und die Ernährung gehören zu den natürlichen Methoden um fit, glücklich und gesund zu bleiben. Viele Sportler wissen bereits um die Kraft der Heilpflanzen und Kräuter, die schnelle Linderung bei kleineren Beschwerden bringen können. Sei es bei einer Prellung, die man sich im Sport zugezogen hat und wo z.B. Arnika, oder Beinwell hilfreich sein kann, oder einem lästigen Muskelkater, wo ein Öl mit Fichtennadeln, Rosmarin und Pfefferminze Linderung bringen kann. Unterwegs bei einem Mücken-Stich, oder einer kleineren zugezogenen Verletzung, kann man sich mit einem Wiesenpflaster aus Spitzwegerich, oder Schafgarbe schnell mal sebst behelfen, falls nichts anderes zur Hand ist.  Bei vielen kleinen Beschwerden gibt es eine gute Hilfe aus der Natur.

Auch ==> die Ernährung mit Wildkräutern kann für Sportler sehr interessant sein.  Viele Wildkräuter wie z.B. die Brennnessel und der Giersch enthalten z.B. hohe Mengen an Eiweiss, Mineralien und Vitamine, wovon nicht nur Sportler profitieren können.

Ich habe einige vitamin- und mineralreiche Rezepte zusammen gestellt, die nach dem Sport hilfreich sein können, verbrauchte Reserven wieder aufzufüllen.

Laufteam Kassel e. V. startete mit einer Schulung zum Nordic Walking-Lehrer
Der  Verein „Laufteam Kassel e. V.“ hatte am vergangenen Wochenende eine Ausbildung zum Nordic Walking-Lehrer gestartet. Ausbilder war Prof. Dr. Kuno Hottenrott, Sportwissenschaftler an der Universität Halle-Wittenberg und Mitbegründer der Deutschen Nordic Walking Akademie, Gießen. Außerdem war Sascha Parotat-Kouril der Abteilungsleiter „Nordic Walking“ im Laufteam Kassel e. V. sowie der Beisitzer und Marathon-Pfarrer Dirk Stoll dabei. Die Teilnehmer kamen aus dem Laufteam Kassel, dem EAM Kassel Marathon, dem Crosslauf und dem privaten Walken.

Die Lehrinhalte, das Training und die Praxis haben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus den unterschiedlichsten Gründen und Motivationen erlernt und sich die neuesten Kenntnisse angeeignet, um diese an interessierte Menschen, die Nordic Walking erlernen möchten, weitergeben zu können. Eine Teilnehmerin möchte nach der Ausbildung ihre Herzpatienten an Nordic Walking heranführen und  trainieren, ein weiterer Teilnehmer möchte zukünftig Kinder zum Nordic Walking ermuntern, eine Hunde-Physiotherapeutin hat die Absicht, das Erlernte an Herrchen und Frauchen weiterzugeben, so dass man zusammen mit dem Hund walken kann.  Für mich aus dem Bereich der Naturheilkunde ist die Ausbildung vielseitig und gut einsetzbar und eine wertvolle Bereicherung für neue Ideen. Mit der richtigen Technik,  ausgeführt ist Nordic Walking eine toller und anspruchsvoller Sport und eine prima Präventionsmaßnahme, um fit und gesund zu bleiben, oder wieder fit zu werden. Bei dieser Sportart wird auf schonende Art und Weise  das Herz-Kreislauf-System und 90 % der Muskleln aktiviert und trainiert und das in schöner Natur und das bei "fast" jedem Wetter.

Es war eine tolle und lehrreiche Ausbildung bei der uns die Theorie, die Praxis und die verschiedenen Techniken in verständlicher Weise vermittelt wurde. Alle 7 Teilnehmer bekamen nach bestandener Prüfung ein Zertifikat.

Danke an die Veranstalter und ein riesen Dankeschön an "Kuno"!  und an die gesamte Gruppe!.... es war einfach toll :-) !

Weitere Informationen und auch den Bericht finden Sie unter: kassel-marathon.de. Walking-Trainer-ausgebildet

Gemeine Nachtkerze

Am Abend öffnen sich die hübschen leuchtenden Blüten binnen weniger Minuten zur Freude von nachtaktiven Faltern. Sie blühen die ganze Nacht hindurch und erst bei Sonnenaufgang schließen sich die Blüten wieder. 

Das wertvolle Nachtkerzen-Öl wird aus den schwarzen Samen gewonnen und ist vor allem im Kosmetikbereich zur Hautpflege, bei Hauterkrankungen und zur Vorbeugung der Arteriosklerose sehr gefragt. Essbar sind die Wurzeln der Pflanze und die Blüten. Die enthaltene Gammalinolsäure, fettes Öl und Vitamin E machen die Nachtkerze zu einer wertvollen Pflanze.

Ein Duft und Geschmack für die Sinne

Ein leicht süßliches Aroma, das an unseren Salbei erinnert, entführt mit seinem Aroma und lieblichen Geschmack gedanklich in die wärmende Bergwelt Griechenlands. Dort ist der Tee für seine besonders wohltuende Wirkung bekannt und ist seit altersher ein Haus- und Heilmittel. So soll er einen gesunden Schlaf fördern, für Entspannung sorgen und ähnlich wie unser Johanniskraut stimmungsaufhellend wirken. Studien, wonach dieser Tee regelmäßig getrunken, bei Alzheimer helfen soll laufen an der Universität Rostock. Weiterhin soll er entzündungshemmend wirken und kann z.B. bei Wunden als Umschlag aufgelegt werden. Auch soll er die die Magen- und Darmschleimhaut regenerieren. Er vermag den Blutdruck zu senken und kann bei Erkältungskrankheiten schleimlösend wirken.

Den Tee kann man sehr gut abends genießen. Mit Zitrone und Honig verfeinert, ist dieser Tee etwas ganz besonderes. Kalt oder warm getrunken, ist er ein Genuss.

Selbstgemachter Hustensirup aus ausgewählten Heilpflanzen

 

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Schlüsselblume bei festsitzenden Sekreten

In der Heilkunde werden die Wurzeln und der Blütenkelch der Pflanze verwendet. Sie wirken wegen ihrem Gehalt an Saponinen (Seifenstoffe) schleimlösend. Bei Bronchialkatarrhen, Fieber und Erkältungen kann diese Pflanze gute Hilfe leisten.  Bei Mischungen von Hustentees sollte man die Schlüsselblume nicht vergessen.

Ein Drei-Kräuter-Hustentee könnte so aussehen:Zwei Teile Schlüsselblumenwurzel und ein Teil frisch zerstoßene Fenchelfrüchte sowie Malvenblätter.

Alles miteinander mischen und zwei Teelöffel der Mischung mit einem 1/4 Liter kochendem Wasser 10 Minuten ziehen lassen. Danach abseien.....etwas Honig wer mag. 3 Tassen der Mischung am Tag.

-----> zum Pflanzenportrait

Der Hustensirup ersetzt nicht den Besuch beim Arzt! Bei starkem Husten, länger andauerndem Husten, Husten mit Auswurf, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sollte ein Arzt augesucht werden!

Hinweis: Alle Informationen auf diesen Seiten sind sorgfältig erwogen und geprüft und nach bestem Wissen und Gewissen wiedergegeben worden. Die Hinweise zu den Heilwirkungen von Pflanzen und anderen Produkten ersetzen aber keineswegs die Hilfe und den Rat eines Heilpraktikers, Apothekers oder Arztes

Schlüsselblume im Hustentee

In der Heilkunde werden die Wurzeln und der Blütenkelch der Pflanze verwendet. Sie wirken wegen ihrem Gehalt an Saponinen schleimlösend. Bei Bronchialkatarrhen, Fieber und Erkältungen kann diese Pflanze gute Hilfe leisten.  Bei Mischungen von Hustentees sollte man die Schlüsselblume nicht vergessen. Auch bei Gelenkbeschwerden, Nieren und Blasenleiden kann ein Tee zum Einsatz kommen. Die Blüten riechen und schmecken süßlich. Sie sind zwar essbar und verzieren Salate, oder Kräuterbutter. Allergiker sollten aber lieber die Finger davon lassen!  Die Wurzel schmeckt leicht bitter und riecht nach Anis. In der Natur dürfen Schlüsselblumen nicht gesammelt werden, da die Pflanze unter Naturschutz steht!

Ein zartes Pflänzchen

Lein wollte ich beim Wachsen und Blühen mal genauer betrachten und habe Leinsamen nach dem Frost in mehrere Pflanzkübel ausgesät. Völlig unproblematisch sind die zarten Pflänzchen gewachsen. Wasser und ab und an etwas verdünnte Brennnesseljauche als Dünger waren ausreichend. Im Sommer konnte ich mich an den feinen hübschen, blauen Blüten erfreuen und im Herbst konnte ich die kleinen Samen ernten. Den Großteil der Samenkapseln habe ich natürlich für die Vögel stehen lassen, ich denke, sie haben sich darüber gefreut.

Leinsamen und Leinöl:

Aufgrund des hohen Ölgehaltes in den Früchten zählt der Lein, wie auch der Raps, Hanf und Mohn zu den Ölpflanzen. Außer dem Öl wir die Pflanze auch als Faserlieferant genutzt, um daraus Kleidung herzustellen.  Leinöl wird durch Pressen oder Extraktion aus den Leinsamen gewonnen. Speiseöle werden schonend kaltgepresst.  Öle für technische Zwecke (Farben + Lacke/Pflege) werden heiß aus den Leinsamen gepresst.  Ein besonders hoher Anteil an Linolensäure in dem Öl (Essentielle, mehrfach ungesättigte Fettsäuren) wirkt stark entzündungshemmend und ist daher besonders gesund. Aufgrund der vielen ungesättigten Fettsäuren reagiert Leinöl besonders empfindlich auf Luft und Licht, kann schnell ranzig werden und muss daher entsprechend geschützt dunkel und kühl gelagert werden.

Eiweissreich und jede Menge Omega 3 Fettsäuren.

Der berühmte, griechische Arzt der Antike, Hippokrates (geb. 460 v. Chr.) empfahl damals bereits im Altertum die Einnahme von Leinöl bei Bauchweh und Durchfall. Auch Hildegard von Bingen und Paracelsus wußte um die Wirkung. Mittlerweile weiß man, warum Leinöl so gesund ist: Leinöl schützt das Herz, senkt den Cholesterinspiegel, lindert Entzündungen und wirkt sogar vorbeugend gegen Depression. Arzneilich werden vor allem die getrockneten Leinsamen bei Magen- und Darmproblemen genutzt. Die Leinsamen können vor der Nutzung geschrotet, oder gepresst werden. Leinsamen gilt mit seinen Quelleigenschaften als sanftes Abführmittel.  Die Schleimstoffe dienen als „Gleitmittel“ während der Darmpassage. Auch für eine gereizte Magen-Darm-Schleimhaut erfüllt der Schleim eine sanfte und natürliche Schutzfunktion. Mit Recht wurde 2005 Lein zur Heilpflanze des Jahres gekürt. Die Deutsche Herzstiftung, DGE, Dr. J. Budwig und zahlreiche andere Ernährungswissenschaftler weissen seit langem darauf hin, dass ein hoher Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Ernährung das Risiko für Herzkrankheiten senken kann. Eine Einnahme von Leinöl nach dem Essen kann "Blutzuckerspitzen" senken. Die wichtigsten gesunden Fette sind die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Diese wertvollen Fettsäuren sollten in einem ausgewogenem Verhältnis zueinander stehen. Der Körper benöitigt diese Fette für den Stoffwechsel und die Elastizität jeder einzelnen Zellmembran. Das Besondere am Leinöl ist, das es ein sehr günstiges Mischungsverhältnis dieser beiden Fettsäuren und außergewöhnlich viel von der Omega-3-Variante Alpha-Linolensäure enthält. Auch enthält Leinöl sogenannte Lignane (Phytohormone, die dem menschlichen Hormonhaushalt ähneln) und sanft, regulierend und ausgleichend in den Hormonhaushalt einwirken können.