Alles Gute für den Körper (1)

Heilpflanzen und Wildkräuter für die Frühjahrskur

Nach dem langen Winter wird es Zeit für einen Frühjahrsputz von innen. Hier kann man sich die Kraft der Pflanzen zu Nutze machen, denn Heilpflanzen und Wildkräuter die sich jetzt als erstes, frisches Grün im Frühjahr zeigen, wie z.B. Giersch, Löwenzahn, Brennnessel, Bärlauch, Vogelmiere, Gänseblümchen, Gundermann, Schafgarbe, Labkraut, Spitzwegerich u.a. zeigen haben jetzt die größte Kraft und werden gerne für eine Frühjahrskur, Entschlackungskur, oder zur Anregung des Stoffwechsels verwendet. Neben ihren hohen Gehalt an Mineralstoffen, liefern diese Pflanzen auch große Mengen an Vitaminen, bereichern die basische Küche und wirken belebend auf den Organismus und stärkend auf das Immunsystem.  Als Tee, Frischpflanzensaft, oder als schmackhaftes Wildkraut verarbeitet, können diese Pflanzen den Stoffwechsel anregen. Die wertvollen Bitterstoffe z..B. im Löwenzahn, kurbeln die Fettverbrennung an und vermindern die Lust auf Süßes. Löwenzahn als sogenannte "Leberheilpflanze" hat zudem eine blutreinigende und harntreibende Wirkung, er entschlackt den Körper, regt die Verdauung und den Gallefluss an und kann Völlegefühl lindern. Die Brennnessel hat eine entschlackende, blutreinigende und blutbildende Wirkung und wirkt harntreibend. Weiterhin liefert sie reichlich Eisen und Vitamin C. Sie kann z.B. zu einem schöneren Hautbild beitragen, wie auch das Zinnkraut, oder Schachtelhalm genannt. Zinnkraut kann das Bindegewebe kräftigen und entgiften, wirkt harntreibend und entwässernd.

Für einen stoffwechselanregenden Tee habe ich zusätzlich Pfefferminze gewählt. Sie kann Heißhungerattacken dämpfen und den Fettstoffwechsel anregen.

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Ein Entschlackungs-Tee könnte z.B. so aussehen:

Je 3 Teile getrocknete

Löwenzahnblätter

Brennnesselblätter

Zinnkraut

Pfefferminzblätter

 

 

Alles gut miteinander mischen. Übergießen Sie einen Telöffel der Mischung mit einem Viertelliter kochendem Wasser und lassen Sie den Tee 15 Minuten ziehen. Morgens und abends nach dem Essen jeweils eine Tasse  davon trinken.

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Einige der Kräuter wie Bärlauch und auch Löwenzahn findet man mittlerweile auf Wochenmärkten, oder in ausgewählten Lebensmittelgeschäften. Auch lassen sich einige der Pflanzen im Topf ziehen. Wenn man ihnen im Garten ein Plätzchen einräumt, wo sie ungestört wachsen dürfen. So hat man die gesunden Pflänzchen jederzeit zur Hand. Die größte Wirkkraft haben die Pflanzen, wenn sie schonend zubereitet werden, d.h. Vitamine, wie z.B. Vitamin C können durch hohe Temperaturen verloren gehen. Daher bietet sich z.B. ein frisch zubereitetes Wildkräuter-Pesto, Smoothies, ein Salat, Kräuterbutter oder eine Verarbeitung im Quark oder Frischkäse, oder einfach so auf`s Butterbrot für die Vitamin-C-Zufuhr an.

Viele Rezepte zur Verwendung der gesunden Wildkräuter in der Küche finden Sie in meiner Wildkräuterküche .

Unter der Rubrik Pflanzenportraits finden Sie eine Beschreibung, Verwendungshinweise und evtl. Hinweise, bei denen Sie die Pflanzen nicht Verwenden sollten.

 

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