Pflanzl. Antibiotika + Schmerzmittel (3)

Natürliches Asperin von der Wiese

Einen intensiven Geruch und Geschmack verspricht diese hübsche Pflanze, die zu den Rosengewächsen gehört. Beides erinnert an den Duft von Mandel, oder Amaretto. Früher wurde diese Pflanze von den Germanen als Gewürz für den Honigwein (Met) genutzt. Mädesüss enthält schmerzstillende Substanzen, die ähnlich wie Acetylsalicylsäure wirken, auch das wußten unsere Vorfahren bereits und nutzen vorallen die Blüten der Pflanze bei Schmerzen und Fieber. Mädesüss kann fiebersenkend, schmerzstillend und antientzündlich wirken. Allerdings kann die Wirkung schwächer ausfallen als bei einem herkömmlichen Schmerzmittel.

Mädesüss bereichert mit ihrem tollen Geschmack und Duft (z.B. als Hydrolat ) auch die Wildkräuterküche.

Wiesen-Schaumkraut enthält als Inhaltsstoffe Senfölglykoside*, Bitterstoffe und Vitamin C. Die jungen Blätter,  sowie die hübschen Blüten sind essbar.  Sie schmecken ähnlich wie Kresse und sind leicht scharf. Man kann sie in Salaten, in Kräutersuppen, als Gewürz für Quark, Smoothies, einfach so aufs Butterbrot sowie in Saucen verwenden.

*Senfölglykoside können laut Studien antibakteriell und krebshemmend wirken. 

s. Bericht http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=33795

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Phytomedizin-Traditionelles-Wissen-modern-genutzt.109013.0.html

 

 


Natürliches Antibiotikum

Sie klettert über Gartenmauern und rankt durch Gemüsebeete: die Große Kapuzinerkresse. Sie bildet hübsche prächtige Blüten, die in saftigem Gelb, Orange oder Rot blühen. Die Blätter und Blüten sind essbar. In Blättern und Blüten stecken Senföle + Vitamin C. Diese Senföle wirken antibakteriell. Sie können Viren und Bakterien den Garaus machen und das ist sogar wissenschaftlich belegt.  Es handelt sich um Glucosinolate (Senföle), die auch Senf, Merrettich und Radieschen ihre Schärfe geben. Diese Senföle gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und dienen der Pflanze als Schutz vor Fressfeinden und Parasiten. Wer schon einmal Kapuzinerkresse gekostet hat – zum Beispiel als Salatgewürz oder als essbare Dekoration, kennt den leicht scharfen Geschmack des Krauts.  Bei Nasennebenhöhlenentzündung, Atemwegsinfekten, oder aber auch Blasenentzündung kann Kapuzinerkresse hilfreich eingesetzt werden. Pflanzt man sie in Gemüsebeete schützt sie die anderen Pflanzen ringsum vor Schädlingen wie z.B. Läuse.

Kresse liefert reichlich Vitamin C, A sowie alle aus der Gruppe der B-Vitamine, weiters Kalium, Calcium, Eisen, Jod, Phosphor und Chrom.