Natürliches Antibiotikum

Sie klettert über Gartenmauern und rankt durch Gemüsebeete: die Große Kapuzinerkresse. Sie bildet hübsche prächtige Blüten, die in saftigem Gelb, Orange oder Rot blühen. Die Blätter und Blüten sind essbar. In Blättern und Blüten stecken Senföle + Vitamin C. Diese Senföle wirken antibakteriell. Sie können Viren und Bakterien den Garaus machen und das ist sogar wissenschaftlich belegt.  Es handelt sich um Glucosinolate (Senföle), die auch Senf, Merrettich und Radieschen ihre Schärfe geben. Diese Senföle gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und dienen der Pflanze als Schutz vor Fressfeinden und Parasiten. Wer schon einmal Kapuzinerkresse gekostet hat – zum Beispiel als Salatgewürz oder als essbare Dekoration, kennt den leicht scharfen Geschmack des Krauts.  Bei Nasennebenhöhlenentzündung, Atemwegsinfekten, oder aber auch Blasenentzündung kann Kapuzinerkresse hilfreich eingesetzt werden. Pflanzt man sie in Gemüsebeete schützt sie die anderen Pflanzen ringsum vor Schädlingen wie z.B. Läuse.

Kresse liefert reichlich Vitamin C, A sowie alle aus der Gruppe der B-Vitamine, weiters Kalium, Calcium, Eisen, Jod, Phosphor und Chrom.

 

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