Natürliches Antibiotikum

Sie klettert über Gartenmauern und rankt durch Gemüsebeete: die Große Kapuzinerkresse. Sie bildet hübsche prächtige Blüten, die in saftigem Gelb, Orange oder Rot blühen. Die Blätter und Blüten sind essbar. In Blättern und Blüten stecken Senföle + Vitamin C. Diese Senföle wirken antibakteriell. Sie können Viren und Bakterien den Garaus machen und das ist sogar wissenschaftlich belegt.  Es handelt sich um Glucosinolate (Senföle), die auch Senf, Merrettich und Radieschen ihre Schärfe geben. Diese Senföle gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und dienen der Pflanze als Schutz vor Fressfeinden und Parasiten. Wer schon einmal Kapuzinerkresse gekostet hat – zum Beispiel als Salatgewürz oder als essbare Dekoration, kennt den leicht scharfen Geschmack des Krauts.  Bei Nasennebenhöhlenentzündung, Atemwegsinfekten, oder aber auch Blasenentzündung kann Kapuzinerkresse hilfreich eingesetzt werden. Pflanzt man sie in Gemüsebeete schützt sie die anderen Pflanzen ringsum vor Schädlingen wie z.B. Läuse.

Kresse liefert reichlich Vitamin C, A sowie alle aus der Gruppe der B-Vitamine, weiters Kalium, Calcium, Eisen, Jod, Phosphor und Chrom.

 

Wiesen-Schaumkraut enthält als Inhaltsstoffe Senfölglykoside*, Bitterstoffe und Vitamin C. Die jungen Blätter,  sowie die hübschen Blüten sind essbar.  Sie schmecken ähnlich wie Kresse und sind leicht scharf. Man kann sie in Salaten, in Kräutersuppen, als Gewürz für Quark, Smoothies, einfach so aufs Butterbrot sowie in Saucen verwenden.

*Senfölglykoside können laut Studien antibakteriell und krebshemmend wirken. 

s. Bericht http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=33795

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Phytomedizin-Traditionelles-Wissen-modern-genutzt.109013.0.html

 

 


Gesunde Power vom Wegesrand:

Mein Artikel für die Betriebskrankenkasse der R+ V.

Den gesamten Artikel gibt es bei der R+V BKK zu lesen unter:  Gesunde Power vom Wegesrand

oder unter: Neues aus der Welt der Gesundheit

 

Natürliches Asperin von der Wiese

Einen intensiven Geruch und Geschmack verspricht diese hübsche Pflanze, die zu den Rosengewächsen gehört. Beides erinnert an den Duft von Mandel, oder Amaretto. Früher wurde diese Pflanze von den Germanen als Gewürz für den Honigwein (Met) genutzt. Mädesüss enthält schmerzstillende Substanzen, die ähnlich wie Acetylsalicylsäure wirken, auch das wußten unsere Vorfahren bereits und nutzen vorallen die Blüten der Pflanze bei Schmerzen und Fieber. Mädesüss kann fiebersenkend, schmerzstillend und antientzündlich wirken. Allerdings kann die Wirkung schwächer ausfallen als bei einem herkömmlichen Schmerzmittel.

Mädesüss bereichert mit ihrem tollen Geschmack und Duft (z.B. als Hydrolat ) auch die Wildkräuterküche.

Kräuter-Honig-Hustensaft mit Honig

Zutaten:

Honig ( Akazienhonig der als Hustenstiller bekannt ist, oder einen anderen "flüssigen" Honig aus dem Glas)

Bio-Salbei

Thymian oder Zitronen-Thymian

Fenchel

Glas mit Deckel

Die trocknenen Kräuter in ein Glas geben und mit Honig auffüllen. Das Glas in ein Wasserbad stellen und vorsichtig erwärmen. Nicht zu heiß werden lassen, damit die wertvollen Inhaltsstoffe des Honigs nicht zerstört werden. Den Honig 3 bis 4 Wochen an einem warmen Ort ziehen lassen. Danach noch einmal in ein Wasserbad geben und den flüssigen Honig abseien.

Bei Kratzen im Hals und bei Husten 1 EL Honig einnehmen

Tipp: Zum Gurgeln oder Spülen von Mund und Rachen bei Schleimhautentzündungen und Halsschmerzen kann Bio-Salbei hilfreich sein. Hierzu wird mit Salbei ein Salbeitee zubereitet, der dann nach dem Abkühlen zum Gurgeln verwendet werden kann.

Schlüsselblume bei festsitzenden Sekreten

In der Heilkunde werden die Wurzeln und der Blütenkelch der Pflanze verwendet. Sie wirken wegen ihrem Gehalt an Saponinen (Seifenstoffe) schleimlösend. Bei Bronchialkatarrhen, Fieber und Erkältungen kann diese Pflanze gute Hilfe leisten.  Bei Mischungen von Hustentees sollte man die Schlüsselblume nicht vergessen.

Ein Drei-Kräuter-Hustentee könnte so aussehen:Zwei Teile Schlüsselblumenwurzel und ein Teil frisch zerstoßene Fenchelfrüchte sowie Malvenblätter.

Alles miteinander mischen und zwei Teelöffel der Mischung mit einem 1/4 Liter kochendem Wasser 10 Minuten ziehen lassen. Danach abseien.....etwas Honig wer mag. 3 Tassen der Mischung am Tag.

-----> zum Pflanzenportrait

Der Hustensirup ersetzt nicht den Besuch beim Arzt! Bei starkem Husten, länger andauerndem Husten, Husten mit Auswurf, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sollte ein Arzt augesucht werden!

Hinweis: Alle Informationen auf diesen Seiten sind sorgfältig erwogen und geprüft und nach bestem Wissen und Gewissen wiedergegeben worden. Die Hinweise zu den Heilwirkungen von Pflanzen und anderen Produkten ersetzen aber keineswegs die Hilfe und den Rat eines Heilpraktikers, Apothekers oder Arztes

Selbstgemachter Hustensirup aus ausgewählten Heilpflanzen

 

Artikel bewerten
(4 Stimmen)