Garten + Landschaft (12)

Kleine Früchtchen ganz groß ....Zierapfel" Malus Red Sentinel....

Ich habe die kleinen Früchtchen vom Zierapfel für ein Fotoshooting zur Deko verwendet :-). Der Zierapfel ist ein schönes Bäumchen, oder Busch mit malerischen Blüten im Frühjahr und kleinen Früchtchen im Herbst aus denen man Gelee und Marmelade herstellen kann. Unser Zierapfel trägt dieses Jahr reichlich von diesen kleinen Äpfelchen.

Wunderbare Farbtupfer im Herbst: Viele Blätter aus dem Garten, wie die vom Wilden Wein, Liquid Amperbaum, Nelkenkirsche, Perrückenstrauch, Storchschnabel u.v.m. eignen sich mit ihren tollen Farben wunderbar zur Deko.

Herbstdeko
Anleitung: So "schnell" geht`s :

Herz: Hierzu die kleinen Äpfelchen auf einen Draht auffädeln und zu einem Herz biegen. Dann eine hübsche Schnur in der Mitte befestigen, so kann man das Herz auch aufhängen.

Ball: Auf einem Styroporball verschiedene bunte Blätter kleben und mit einer kleinen Kordel fest umwickeln.

Blatt: Mit einem wasserfesten Stift bunte Blätter z.B. von der Nelkenkirsche beschriften (Sprüche, Namen usw.)

 

Farbtupfer im herbstlichen Garten:

Links Zierapfel Malus Red Sentinel / Rechts Kleinblättriger Fächerahorn

 

 

 

 

 

 

 

 

  Leuchtendes Laub der Nelkenkirsche

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Ein Sommer, der nicht enden möchte

Ein super Sommer für viele mediterane Kräuter. Bei der anhaltenden Trockenheit und der Hitze fühlten sie sich so richtig wohl. Giersch und Brennnessel hatten es dagegen schwerer. Der Giersch war an manchen Stellen wegen Trockenheit ganz verschwunden.   Auch der Gundermann, lies sich nur dort blicken, wo er auch ab und an Wasser von der Gieskanne zu erwarten hatte. Schafgarbe dagegen machte der Trockenheit nichts aus.

Für das Wochenende ist nun eine Wetteränderung angesagt,  also schnell noch einmal raus in den Garten, um Kräuter zu sammeln und zu trocknen.

Schützenswerte Grünflächen

Wiesen und Weiden zählen zu den artenreichsten Lebensräumen. Sie beheimaten mehr als die Hälfte aller in Deutschland vorkommenden Tier- und Pflanzenarten.

Artenreiche Wiesen, die nicht so oft gemäht werden zeigen verschiedene Gräser, Wildblumen und Wiesenkräuter (wie z.B. s. Bild: Löwenzahn, Rotklee, Karden, Skabiosen, Scharfe Hahnenfuß, Pimpinelle Wiesenknopf, Magerite, Spitzwegerich, Breitwegerich, Fingerkraut, Sauerampfer, Wiesenbärenklau, Wiesenkerbel, versch. Gräser) Diese Grünflächen sind ein wichtiger Lebensraum für verschiedene Tierarten. Käfer, Schmetterlinge, Heuschrecken, Bienen, Wespen, Hummeln, Ameisen, Fliegen, Mücken, Spinnentiere, Tausendfüßler, brütende Vögel, Säugetiere wie Maulwurf, Spitzmaus, Feldhamster, Wiesel, Fuchs u.v.m. Sie sind die Bewohner einer solchen Wiese, die ihnen als Nahrungsquelle, Unterschlupf und Lebensraum dient. Gedüngte und oft gemähte Wiesen sind artenarm und zeigen oft ein einheitliches Bild wie z.B. große Flächen von einer Sorte wie z.B. eine gelbe Wiese voller Löwenzahn. Magere, ungedüngte Wiesen zeigen dagegen eine große Vielfalt verschiedener Pflanzen und blühen bunter.

**Ich habe als Info zur Artenvielfalt folgenden Hinweis vom Naturschutzbund: "Auf extensiv genutzten – also nicht oder nur wenig gedüngten und eher selten gemähten Wiesen können im Durchschnitt 50 und mehr Pflanzenarten vorkommen,  während auf intensiv bewirtschaftetem Grünland nur zehn bis 20 Arten vorkommen. Wenn Wiesen also immer stärker gedüngt und immer früher und öfter gemäht werden, hat das nicht nur auf unser Landschaftsbild und das Trinkwasser Auswirkungen, sondern auch auf die Artenvielfalt."

 ** Quelle: NaBu

 

Im April blüht die schöne Felsenbirne
Man findet den Strauch, oder kleinen Baum in der freien Natur, oder in einigen Gärten und Parks. Auch ich habe mir die Felsenbirne in den Garten gepflanzt und erfreue mich das ganze Jahr über an dem mittlerweile kleinen Baum, der in allen Jahreszeiten immer etwas Hübsches zu bieten hat . So erscheinen im Frühjahr (April) die weißen sternförmigen Blüten. Die späteren "Wild"-Früchte, die ähnlich aussehen wie Heidelbeeren, kann man im Frühsommer ernsten. Sie sind essbar und enthalten Vitamine, Mineralstoffe und Gerbsäure. Man kann sie z.B. für einen Fruchtaufstrich, oder Smoothie verwenden. Man muss beim Ernten im Sommer nur schnell genug sein, denn die Vögel mögen die dunklen  Früchte auch sehr gerne. Im Herbst färben sich dann die Blätter in einem wunderschönen Rotton um.

Ein Smoothie aus den Früchten der Felsenbirne mit Johannisbeeren gemischt.

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Bunte Eisblüten

Eisige Temperaturen und Minusgrade sind genau richtig, um mit wenig Aufwand bunte Eisdeko für den Garten herzustellen.

Ich habe für die Herzchen ein Drahtgestellt mit einer dünnen Plastikfolie ausgelegt, Wasser eingefüllt, getrocknete Blüten und eine Schnur für die spätere Befestigung in das Wasser getan und bei Minusgraden raus in den Garten, oder Balkon gestellt. Über Nacht draußen stehen lassen und voilà am nächsten Tag hat man gefrorene, bunte Eisdeko zum Aufhängen für den Garten. Fällt Sonne auf die Eisdeko glitzert es richtig schön.

 

 Rückgang der Insekten

Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“, sagte einst Albert Einstein.

Seit Jahren steht es fest dass immer mehr Insekten darunter auch Honig- und Wildbienen und zahlreiche Schmetterlingsarten aus den verschiedensten Gründen sterben. Viele Arten sind vom Aussterben bedroht. Krefelder Entomologen führen seit 1989 Aufzeichnungen über Insekten und ihre Population. Sie haben seit ihren Analysen und Auswertungen einen Rückgang um erschreckende  " 75 % " festgestellt und sich bereits 2012 mit den Ergebnissen an die Öffentlichkeit gewandt. Dieser dramatsiche Rückgang und die neuesten Auswertungen zeigten dieses Jahr ihren Höhepunkt.  Auch als Laie kann man bereits jetzt schon Beobachtungen machen, die auf einen Rückgang der Insekten, aber auch ein Rückgang der Vielzahl von Wildkräutern, Ackerpflanzen und Heilpflanzen aufzeigen. Wer auf dem Land wohnt, stellt diesen allgemeinen Rückgang am ehesten fest. Es ist auch nicht verwunderlich, denn bei Spaziergängen durch die Natur zeigt sich sehr oft eine einheitliche Felderwirtschaft. Monoton und recht langweilig. Ein Feld sieht aus, wie das andere. Kaum findet man noch Blühstreifen am Feldrand. Neuerdings werden sogar die Feldwege und Radwege fein säuberlich gemäht, oder gar mit Unkrautvernichter gespritzt. Selbst den ausdauernden Löwenzahn, oder die Brennnessel sucht man auf diesen Feldern vergeblich. Es wächst, wenn überhaupt nur noch Gras, wo vorher ein kleiner, nützlicher bunter Blühstreifen war. Eine blühende, artenreiche Wiese findet man leider immer seltener. Meine Beobachtungen und Erkundungen sind dabei von Ort zu Ort und Bundesland zu Bundesland verschieden.

Kann ich selbst etwas beitragen?

Früher hatte jedes Haus einen eigenen Nutz- und Kräutergarten, aus dem sich die Bewohner ernähren und im Krankheitsfall mit Heilpflanzen selbst helfen konnten,  dort fanden auuch zahlreiche Insekten ihre Nahrungsquelle. Warum also nicht ein kleines Kräuterbeet anlegen, oder in einer hinteren Ecke nützliche Wildkräuter, wie z.B. die Brennnessel, die auch wichtige Nahrungsquelle für Falter und Schmetterlinge ist, wachsen lassen?

Wer einen Garten hat, der kann selbst einiges in die Hand nehmen und seine Beete "Bienen- und Insektenfreundlich" gestalten. Durch eine artenreiche, am besten "natürliche" Gestaltung mit Blumen, Kräutern und Stauden, Sträucher und Hecken, die vom Frühjahr bis in den späten Herbst blühen, kann ein besseres Nahrungsangebot geschaffen werden und somit der Lebensraum vieler Insekten, Vögel, Igel + Co. verbessert werden. Auch wer Wildkräuter, wie Brennnesseln, Giersch, Löwenzahn, Rotklee, Schafgarbe u.v.m. in seinem Garten wachsen lässt und wer im Rasen Gänseblümchen stehen lässt, erfreut sich nicht nur an den zahlreichen hübschen bunten Blüten, den Bienen und Hummeln und den Schmetterlingen, sondern hat sich damit noch eigene Bio-Heilkräuter, oder Wildkräuter im Garten gepflanzt, auf die man bei kleinen, gesundheitlichen Beschwerden, oder aber auch für ein leckeres Wildkrautgericht zurückgreifen kann. Bringt man dazu noch ein Insektenhotel an und lässt im Herbst ein paar Zweige und Laub in einer hinteren Ecke liegen, schafft man so einen kleinen biologischen Lebensraum für Insekten, Igel, Vögel + Co.

 

 

Ernte aus dem eigenen Garten

Das ist was Feines ! Was man mit den eigenen Händen gesät, oder gesetzt hat, nach und nach ernten. Fast das ganze Jahr über kann man so frisches Gemüse, Salat oder Obst aus dem eigenen Garten ernten. Natürlich Bio :-) Auch kann man Wildkräuter wie Brennnesseln, Giersch, Gänseblümchen, Gundermann u.v.m. einen Raum zum Wachsen geben. So hat man jederzeit gesunde Heilfplanzen bei Beschwerden und Wildkräuter für die Küche auf seinem eigenen Grundstück in greifbarer Nähe.

Kinderleicht + schnell selbst gebaut ...."Eine Vogeltränke für den Garten" :-)
Gerade bei hohen Temperaturen freuen sich die Piepmätze über eine kleine Abkühlung.

Man braucht dazu 1 alten Teller, 4 stabile Zweige, eine stabile Schnur oder Bast, Draht.
So wird`s gemacht. Zweige als Viereck auslegen, die Ecken mit Draht zusammen drahten (Heißkleber geht auch). Eine Schnur, oder Bast abmessen und die Ecken mit einander verbinden. Teller in das nun vorhandene Viereck stellen. Die Schnur an einen stabilen Ast hängen. Den Teller mit Wasser befüllen und einen kleinen Stein rein legen. Fertig ist die Vogeltränke ;-)
Das Wasser sollte täglich gewechselt werden.

In Bauerngärten steckt jahrhundertealtes Gärtner-Wissen. Hier steht meißt das zusammen, was zusammen gehört. Ein Bauerngarten hat typische Merkmale. Es ist eine rechteckige oder quadratische Anlage mit einem Wegekreuz die ins Auge fällt. Die Einfriedung, oft durch einen Zaun, durch eine Mauer oder vogelfreundliche Hecke. Die Wege, die einfach und praktisch angelegt sind, sind sehr oft mit Rindenmulch begehbar gemacht.  In der Mitte des Wegekreuzes befindet sich meist ein Rondell, häufig mit Brunnen, aber auch mit einem kleinen Baum oder einem kleinen runden Blumenbeet. Die Beete werden typischerweise von Buchsbaumhecken eingefasst, oder so bepflanzt, dass überhängende Pflanzen, teils sogar in die Wege hineinragen dürfen. Ein buntes Allerlei aus Stauden, Rosen, Gemüse, Obstbäumen und Kräutern das sind Bauerngärten. Ein bisschen wildes, buntes Durcheinander, aber nie planlos. Natürlichkeit ist die Devise. Hier steht meißt das an Pflanzen, Gemüse und Kräutern zusammen, was zusammen gehört, oder sich gegenseitig ergänzt, oder sich gegenseitige Schutz bietet. So wird z.B. Knoblauch neben Rosen gesezt, oder Blumen, wie Tagedes in den Nutzgarten. Das ist nicht nur Schön anzusehen, sondern damit werden Schädlinge natürlich abgehalten. Mit biologischen Dünger wie Schachtelhalm, oder Brennnesseljauche wird auf chemische Behandlung im Bauerngarten oft verzichtet. Auch Heilpflanzen finden sehr oft in Bauerngärten einen festen Platz und werden für allerlei Tee, Tinkturen und Salben gebraucht. Auffallend ist auch, dass es in solch natürlich angelegten Bauerngärten sehr viele Nützlinge, Insekten und Kleintiere anzutreffen sind. Ein Bauerngarten liefert Nahrung und erfreut mit einer bunten Vielfalt an Pflanzen fast das ganze Jahr über.

Das Bild zeigt den Bauerngarten von Gut Karlshöhe mitten in Hamburg.

 

Schnell + einfach, ganz ohne Bindedraht, Heißkleber, oder anderen Hilfsmittel ist dieser schnelle Kranz hergestellt. Man benötigt für den Kranz lediglich nur etwas Klettenlabkraut.  Die natürlichen "Kletten" halten und kleben die runde Kranz-Form zusammen. Nach Lust + Vorliebe kann man dann weitere Blüten-Deko, wie Weigelie, Rosen, Gundermann, Glockenblume usw. hineinstecken. Schon ist ein bunter, ganz natürlicher Blumenschmuck für`s spätere Kaffeekränzchen hergestellt. :-)