Sport und essbare Wildkräuter, wie passt das zusammen ?

Die Naturheilkunde hat das größte Potential an aktiver Prävention und Gesundheitsförderung. Mit natürlichen, oft einfachen Mitteln kann man seine Selbstheilungskräfte aktivieren, stärken und aufbauen und dazu gehört auch Sport.

Ausreichende Bewegung, Sport und die Ernährung gehören zu den natürlichen Methoden um fit, glücklich und gesund zu bleiben. Viele Sportler wissen bereits um die Kraft der Heilpflanzen und Kräuter, die schnelle Linderung bei kleineren Beschwerden bringen können. Sei es bei einer Prellung, die man sich im Sport zugezogen hat und wo z.B. Arnika, oder Beinwell hilfreich sein kann, oder einem lästigen Muskelkater, wo ein Öl mit Fichtennadeln, Rosmarin und Pfefferminze Linderung bringen kann. Unterwegs bei einem Mücken-Stich, oder einer kleineren zugezogenen Verletzung, kann man sich mit einem Wiesenpflaster aus Spitzwegerich, oder Schafgarbe schnell mal sebst behelfen, falls nichts anderes zur Hand ist.  Bei vielen kleinen Beschwerden gibt es eine gute Hilfe aus der Natur.

Auch ==> die Ernährung mit Wildkräutern kann für Sportler sehr interessant sein.  Viele Wildkräuter wie z.B. die Brennnessel und der Giersch enthalten z.B. hohe Mengen an Eiweiss, Mineralien und Vitamine, wovon nicht nur Sportler profitieren können.

Ich habe einige vitamin- und mineralreiche Rezepte zusammen gestellt, die nach dem Sport hilfreich sein können, verbrauchte Reserven wieder aufzufüllen.

Glücksfaktor Wintersport

Dieser Wintersport stärkt Herz und Kreislauf und trainiert den ganzen Körper.  Nebenbei bietet Langlauf  einen Erholungseffekt an der frischen Luft , der wunderschönen Landschaft und Natur.

Unter gesundheitlichen Aspekten ist Ski-Langlauf eine perfekte Bewegungsform. Es ist gelenkschonend und trainiert neben der Bein- und Rumpfmuskulatur den Schultergürtel und die Arme. Langlaufen fördert die Kraftausdauer, beansprucht und trainiert aber auch das Koordinations- und Balancevermögen.

Durch den komplexen Bewegungsablauf werden schon bei mäßiger Geschwindigkeit 90 bis 95 Prozent des gesamten Muskelapparats aktiviert – Arme, Beine, Rücken, Bauch. Er steigert die Durchblutung, ist ideal bei Venenproblemen, schult Balance und Koordination.

==> Tipp: Nordic Walking ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, um sich aufs Langlaufen vorzubereiten, da die Bewegungsabläufe ähnlich sind. Auch einige Übungen aus dem Yoga sind hilfreich und schulen die Balance und Beweglichkeit.

Laufteam Kassel e. V. startete mit einer Schulung zum Nordic Walking-Lehrer
Der  Verein „Laufteam Kassel e. V.“ hatte am vergangenen Wochenende eine Ausbildung zum Nordic Walking-Lehrer gestartet. Ausbilder war Prof. Dr. Kuno Hottenrott, Sportwissenschaftler an der Universität Halle-Wittenberg und Mitbegründer der Deutschen Nordic Walking Akademie, Gießen. Außerdem war Sascha Parotat-Kouril der Abteilungsleiter „Nordic Walking“ im Laufteam Kassel e. V. sowie der Beisitzer und Marathon-Pfarrer Dirk Stoll dabei. Die Teilnehmer kamen aus dem Laufteam Kassel, dem EAM Kassel Marathon, dem Crosslauf und dem privaten Walken.

Die Lehrinhalte, das Training und die Praxis haben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus den unterschiedlichsten Gründen und Motivationen erlernt und sich die neuesten Kenntnisse angeeignet, um diese an interessierte Menschen, die Nordic Walking erlernen möchten, weitergeben zu können. Eine Teilnehmerin möchte nach der Ausbildung ihre Herzpatienten an Nordic Walking heranführen und  trainieren, ein weiterer Teilnehmer möchte zukünftig Kinder zum Nordic Walking ermuntern, eine Hunde-Physiotherapeutin hat die Absicht, das Erlernte an Herrchen und Frauchen weiterzugeben, so dass man zusammen mit dem Hund walken kann.  Für mich aus dem Bereich der Naturheilkunde ist die Ausbildung vielseitig und gut einsetzbar und eine wertvolle Bereicherung für neue Ideen. Mit der richtigen Technik,  ausgeführt ist Nordic Walking eine toller und anspruchsvoller Sport und eine prima Präventionsmaßnahme, um fit und gesund zu bleiben, oder wieder fit zu werden. Bei dieser Sportart wird auf schonende Art und Weise  das Herz-Kreislauf-System und 90 % der Muskleln aktiviert und trainiert und das in schöner Natur und das bei "fast" jedem Wetter.

Es war eine tolle und lehrreiche Ausbildung bei der uns die Theorie, die Praxis und die verschiedenen Techniken in verständlicher Weise vermittelt wurde. Alle 7 Teilnehmer bekamen nach bestandener Prüfung ein Zertifikat.

Danke an die Veranstalter und ein riesen Dankeschön an "Kuno"!  und an die gesamte Gruppe!.... es war einfach toll :-) !

Weitere Informationen und auch den Bericht finden Sie unter: kassel-marathon.de. Walking-Trainer-ausgebildet

2018.....Ein Sommer, der nicht enden möchte

Ein super Sommer für viele mediterane Kräuter. Bei der anhaltenden Trockenheit und der Hitze fühlten sie sich so richtig wohl. Giersch und Brennnessel hatten es dagegen schwerer. Der Giersch war an manchen Stellen wegen Trockenheit ganz verschwunden.   Auch der Gundermann, lies sich nur dort blicken, wo er auch ab und an Wasser von der Gieskanne zu erwarten hatte. Schafgarbe dagegen machte der Trockenheit nichts aus.

Für das Wochenende ist nun eine Wetteränderung angesagt,  also schnell noch einmal raus in den Garten, um Kräuter zu sammeln und zu trocknen.

Schützenswerte Grünflächen

Wiesen und Weiden zählen zu den artenreichsten Lebensräumen. Sie beheimaten mehr als die Hälfte aller in Deutschland vorkommenden Tier- und Pflanzenarten.

Artenreiche Wiesen, die nicht so oft gemäht werden zeigen verschiedene Gräser, Wildblumen und Wiesenkräuter (wie z.B. s. Bild: Löwenzahn, Rotklee, Karden, Skabiosen, Scharfe Hahnenfuß, Pimpinelle Wiesenknopf, Magerite, Spitzwegerich, Breitwegerich, Fingerkraut, Sauerampfer, Wiesenbärenklau, Wiesenkerbel, versch. Gräser) Diese Grünflächen sind ein wichtiger Lebensraum für verschiedene Tierarten. Käfer, Schmetterlinge, Heuschrecken, Bienen, Wespen, Hummeln, Ameisen, Fliegen, Mücken, Spinnentiere, Tausendfüßler, brütende Vögel, Säugetiere wie Maulwurf, Spitzmaus, Feldhamster, Wiesel, Fuchs u.v.m. Sie sind die Bewohner einer solchen Wiese, die ihnen als Nahrungsquelle, Unterschlupf und Lebensraum dient. Gedüngte und oft gemähte Wiesen sind artenarm und zeigen oft ein einheitliches Bild wie z.B. große Flächen von einer Sorte wie z.B. eine gelbe Wiese voller Löwenzahn. Magere, ungedüngte Wiesen zeigen dagegen eine große Vielfalt verschiedener Pflanzen und blühen bunter.

**Ich habe als Info zur Artenvielfalt folgenden Hinweis vom Naturschutzbund: "Auf extensiv genutzten – also nicht oder nur wenig gedüngten und eher selten gemähten Wiesen können im Durchschnitt 50 und mehr Pflanzenarten vorkommen,  während auf intensiv bewirtschaftetem Grünland nur zehn bis 20 Arten vorkommen. Wenn Wiesen also immer stärker gedüngt und immer früher und öfter gemäht werden, hat das nicht nur auf unser Landschaftsbild und das Trinkwasser Auswirkungen, sondern auch auf die Artenvielfalt."

 ** Quelle: NaBu

 

Im April blüht die schöne Felsenbirne
Man findet den Strauch, oder kleinen Baum in der freien Natur, oder in einigen Gärten und Parks. Auch ich habe mir die Felsenbirne in den Garten gepflanzt und erfreue mich das ganze Jahr über an dem mittlerweile kleinen Baum, der in allen Jahreszeiten immer etwas Hübsches zu bieten hat . So erscheinen im Frühjahr (April) die weißen sternförmigen Blüten. Die späteren "Wild"-Früchte, die ähnlich aussehen wie Heidelbeeren, kann man im Frühsommer ernsten. Sie sind essbar und enthalten Vitamine, Mineralstoffe und Gerbsäure. Man kann sie z.B. für einen Fruchtaufstrich, oder Smoothie verwenden. Man muss beim Ernten im Sommer nur schnell genug sein, denn die Vögel mögen die dunklen  Früchte auch sehr gerne. Im Herbst färben sich dann die Blätter in einem wunderschönen Rotton um.

Ein Smoothie aus den Früchten der Felsenbirne mit Johannisbeeren gemischt.

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Bunte Eisblüten

Eisige Temperaturen und Minusgrade sind genau richtig, um mit wenig Aufwand bunte Eisdeko für den Garten herzustellen.

Ich habe für die Herzchen ein Drahtgestellt mit einer dünnen Plastikfolie ausgelegt, Wasser eingefüllt, getrocknete Blüten und eine Schnur für die spätere Befestigung in das Wasser getan und bei Minusgraden raus in den Garten, oder Balkon gestellt. Über Nacht draußen stehen lassen und voilà am nächsten Tag hat man gefrorene, bunte Eisdeko zum Aufhängen für den Garten. Fällt Sonne auf die Eisdeko glitzert es richtig schön.

 

 Rückgang der Insekten

Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“, sagte einst Albert Einstein.

Seit Jahren steht es fest dass immer mehr Insekten darunter auch Honig- und Wildbienen und zahlreiche Schmetterlingsarten aus den verschiedensten Gründen sterben. Viele Arten sind vom Aussterben bedroht. Krefelder Entomologen führen seit 1989 Aufzeichnungen über Insekten und ihre Population. Sie haben seit ihren Analysen und Auswertungen einen Rückgang um erschreckende  " 75 % " festgestellt und sich bereits 2012 mit den Ergebnissen an die Öffentlichkeit gewandt. Dieser dramatsiche Rückgang und die neuesten Auswertungen zeigten dieses Jahr ihren Höhepunkt.  Auch als Laie kann man bereits jetzt schon Beobachtungen machen, die auf einen Rückgang der Insekten, aber auch ein Rückgang der Vielzahl von Wildkräutern, Ackerpflanzen und Heilpflanzen aufzeigen. Wer auf dem Land wohnt, stellt diesen allgemeinen Rückgang am ehesten fest. Es ist auch nicht verwunderlich, denn bei Spaziergängen durch die Natur zeigt sich sehr oft eine einheitliche Felderwirtschaft. Monoton und recht langweilig. Ein Feld sieht aus, wie das andere. Kaum findet man noch Blühstreifen am Feldrand. Neuerdings werden sogar die Feldwege und Radwege fein säuberlich gemäht, oder gar mit Unkrautvernichter gespritzt. Selbst den ausdauernden Löwenzahn, oder die Brennnessel sucht man auf diesen Feldern vergeblich. Es wächst, wenn überhaupt nur noch Gras, wo vorher ein kleiner, nützlicher bunter Blühstreifen war. Eine blühende, artenreiche Wiese findet man leider immer seltener. Meine Beobachtungen und Erkundungen sind dabei von Ort zu Ort und Bundesland zu Bundesland verschieden.

Kann ich selbst etwas beitragen?

Früher hatte jedes Haus einen eigenen Nutz- und Kräutergarten, aus dem sich die Bewohner ernähren und im Krankheitsfall mit Heilpflanzen selbst helfen konnten,  dort fanden auuch zahlreiche Insekten ihre Nahrungsquelle. Warum also nicht ein kleines Kräuterbeet anlegen, oder in einer hinteren Ecke nützliche Wildkräuter, wie z.B. die Brennnessel, die auch wichtige Nahrungsquelle für Falter und Schmetterlinge ist, wachsen lassen?

Wer einen Garten hat, der kann selbst einiges in die Hand nehmen und seine Beete "Bienen- und Insektenfreundlich" gestalten. Durch eine artenreiche, am besten "natürliche" Gestaltung mit Blumen, Kräutern und Stauden, Sträucher und Hecken, die vom Frühjahr bis in den späten Herbst blühen, kann ein besseres Nahrungsangebot geschaffen werden und somit der Lebensraum vieler Insekten, Vögel, Igel + Co. verbessert werden. Auch wer Wildkräuter, wie Brennnesseln, Giersch, Löwenzahn, Rotklee, Schafgarbe u.v.m. in seinem Garten wachsen lässt und wer im Rasen Gänseblümchen stehen lässt, erfreut sich nicht nur an den zahlreichen hübschen bunten Blüten, den Bienen und Hummeln und den Schmetterlingen, sondern hat sich damit noch eigene Bio-Heilkräuter, oder Wildkräuter im Garten gepflanzt, auf die man bei kleinen, gesundheitlichen Beschwerden, oder aber auch für ein leckeres Wildkrautgericht zurückgreifen kann. Bringt man dazu noch ein Insektenhotel an und lässt im Herbst ein paar Zweige und Laub in einer hinteren Ecke liegen, schafft man so einen kleinen biologischen Lebensraum für Insekten, Igel, Vögel + Co.

 

 

Gesund durch Verzicht

Das Fasten ist der freiwillige Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel für begrenzte Zeit. Bei richtig durchgeführtem Fasten besteht eine gute Leistungsfähigkeit ohne Hungergefühl. Fasten betrifft den gesamten Menschen. Fasten ist wie der Schlüssel für ein großes Tor zu seinem Inneren, zu seinem Körper und seiner Seele.

Die Fastenakademie Bauer FAB mit Sitz in der Türkei bietet ganz besondere Fastenseminare Nähe Istanbul an. Herr Otto Bauer, der Leiter der Akademie, ist ärztlich zertifizierte Fastenleiter. Ich habe ihn bei unserer gemeinsamen Ausbildung zum/zur ärztlichen geprüften Naturheilkundeberater/-in DNB kennengelernt.

MeditationHerr Bauer richtet sich mit seinem Angebot dabei an gesundheitsbewusste Menschen, die durch Eigenverantwortung und gelebte Achtsamkeit mehr zur eigenen Gesundheitserhaltung oder Verbesserung beitragen möchten. Das Program der FAB ist dabei ganzheitlich; es umfasst Fasten, Wandern, Yoga  und Meditation. Dabei geht es ohne Leistungsdruck, ohne Zeitdruck, aber mit Ruhe und Bedachtsamkeit zu.

Seine Fastenseminare finden in deutscher Sprache in einem Hotel in Polonezköy, einem historischen polnischen Dorf ca. 25 km außerhalb Istanbuls statt. Weitere Informationen zu der Fastenakademie Bauer FAB und den Seminaren finden Sie unter: Fastenakademie Bauer FAB

Anfragen an Herrn Bauer oder an die Fastenakademie leite ich  gerne weiter.

 

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Auf die Füße fertig los

Wandern und Gesundheitswandern erlebt in letzter Zeit einen Hype. Das moderate Gehen in der Natur wird immer beliebter und das egal bei welchem Wetter. Neueste Studienergebnisse zeigen, dass regelmäßiges Wandern sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System und die Blutwerte auswirken. Auch dem Stress kann das Gehen an der frischen Luft entgegenwirken. Es gibt zahlreiche Wandertouren für Neueinsteiger und Ungeübte. Daneben gibt es Wanderwege, Tagestouren, geführte Wanderungen und anspruchsvolle Wanderungen, für die man gute Konditionen mitbringen muss. Für jeden gibt es die passende Strecke, ob für Anfänger, oder geübte und konditionierte Wanderer, ob in der Gruppe, mit dem Verein, mit der Familie, oder mit seinem vierbeinigen Freund, oder für sich alleine. Wandern geht immer und das bei jedem Wetter und in jedem Alter.

Schönste Wanderwege, Wege der Besinnung, Pilgerwege, Touren in malerlischer Kulisse, schöne Aussichten und einmalige, abwechslungsreiche Landschaften und Naturerlebnisse stehen dem Wanderer zur Verfügung. Wandern ist ein Erlebnis für Körper, Geist, Seele und Sinne und ein Abenteuer in schönster Natur.  Für jung und alt gleichermaßen gesund. Für viele Wanderer geht es dabei nicht um das Kilometerzählen, sondern einfach nur um das Erleben der Natur, um das Gemeinsame in einer Gruppe, oder um das Kennenlernen neuer Länder, Regionen, Landschaften, Ortschaften und Wege.

Das Gesundheitswandern kombiniert Wandern mit gymnastischen Übungen an der frischen Luft. Die Übungen kräftigen und mobilisieren den gesamten Körper, können so für Kraft und Beweglichkeit sorgen. Für das Gesundheitswandern stehen zertifizierte Wanderführer zur Verfügung.

Auf den Spuren des ehemaligen Braunkohlebergbaus/ Gruppenfoto "Bundesweiter Tag des Gesundheitswanderns in Borken/ Hessen 2017" Foto: © M.Sachs

Gesundheitswandern: Herr Wolfgang Imberger, Hauptwanderwart und Gesundheitsführer des Knüllgebirgsvereins, kombinierte Wandern  mit gymnastischen Übungen in freier Natur.

Fotos: ©Martina Sachs